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Forst

Erhöhte Waldbrandgefahr in Bayern

von , am
09.06.2014

München - Das sonnige und trockene Wetter in den kommenden Tagen lässt die Waldbrandgefahr in ganz Bayern deutlich zunehmen.

Forstleute fürchten erhöhte Waldbrandgefahr. © Mühlhausen/landpixel
In weiten Teilen des Freistaats weist der fünfstufige Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes für das Pfingstwochenende Stufe vier aus. Forstminister Helmut Brunner appelliert deshalb an die Waldbesucher, das noch bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten und bei Freizeitaktivitäten Vorsicht walten zu lassen.
 
Grillen ist nur in 100 Metern Abstand zum Wald oder auf ausgewiesenen Grillplätzen zulässig. Denn bereits ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe könne die trockene Bodenvegetation entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen.

Reisig und Kronenmaterial häckseln

Selbst das Parken auf trockenem Gras sei wegen der heißen Fahrzeug-Katalysatoren gefährlich. Den Waldbesitzern rät der Minister, das bei der Borkenkäferbekämpfung anfallende Reisig und Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu häckseln.
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