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Pflanzenbau-Ratgeber

Erhöhtes Fusarium-Risiko: Darauf sollten Sie achten

LTZ/ISIP/Katharina Krenn/agrarheute
am
08.06.2016

Das schwülwarme Gewitterwetter hat Infektionen mit Fusarium gefördert. Das können Sie jetzt noch tun.

Die Infektionen der hauptsächlich vorkommenden Fusarium-Arten F. culmorum und F. graminearum finden im Stadium der Blüte des Getreides statt. Die letzte mögliche Maßnahme zur Minderung eines Fusariumbefalls und des Toxingehaltes im Korn ist der Einsatz von Fungiziden in voller Aufwandmenge zur Blüte vor oder nach Niederschlägen. Idealerweise sollten die Fungizide innerhalb von 2 Tagen vor bis spätestens 4 Tagen nach einem möglichen Infektionstermin eingesetzt werden, optimaler Termin ist 1 bis 2 Tage nach Regen.

Vorsicht vor Verätzungen des Fahnenblatts

Die sommerlichen Temperaturen erhöhen die Gefahr von Verätzungen des Fahnenblatts durch Fungizide, besonders wenn nach Regen morgens am darauffolgenden Tag gespritzt wird. Bei Aufwandmengen von 2,5 l/ha Osiris, 1,5 l/ha Ampera oder eine Kombination beider Präparate ist die Gefahr durch die griffige Formulierung besonders hoch. Diese sollten möglichst nur bei vorhandener Wachsschicht in den Abendstunden ausgebracht werden. Bei Temperaturen über 25 °C sollte wenn überhaupt nur abends nach 19 Uhr behandelt werden, empfiehlt das Pflanzenbauportal ISIP.

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