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Forst

Erntesaison für Christbäume aus heimischer Produktion läuft an

von , am
23.11.2009

Adelberg - Von den rund drei Millionen Weihnachtsbäumen, die in Baden-Württemberg jährlich benötigt werden, stammten rund 1,4 Millionen aus heimischer Produktion. Die übrigen Bäume stammen aus benachbarten Bundesländern, aus Dänemark oder aus Holland.

© Mühlhausen/landpixel.de

"Wer einen Weihnachtsbaum aus Baden-Württemberg kauft, bekommt häufig mehr Baum für das selbe Geld als bei der Konkurrenz aus Holland oder Dänemark", sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch am Sonntag anlässlich der Eröffnung der diesjährigen Weihnachtsbaumsaison durch den Arbeitskreis Heimischer Christbaum Baden-Württemberg e. V. (AKHC).

"Durch den regenreichen Sommer sind die Christbäume aus Baden-Württemberg dieses Jahr prächtig gediehen. Heimische Weihnachtsbäume sind im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern aus Norddeutschland oder Skandinavien von Spätfrösten verschont geblieben und deshalb von hoher Qualität", erklärte die Staatssekretärin.

Mitglieder des AKHC dürfen frühestens ab dem 24. November mit dem Einschlag der Bäume beginnen. Werden die Bäume durch den Erzeuger direkt an die Endverbraucher vermarktet, liegt der Einschlagstermin meist sogar erst nach dem 6. Dezember.

Weihnachtsbäume werden heute überwiegend in speziellen Kulturen angebaut, informiert das baden-württembergische Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum weiter. Vor allem die Nordmanntanne, der beliebteste Weihnachtsbaum, wird ausschließlich in Plantagen erzeugt. Nur dort kann eine ausreichende Qualität erreicht werden. Insgesamt beträgt die Anbaufläche in Baden-Württemberg circa 2.500 Hektar, über eine Million Bäume werden jährlich geerntet. (pd)

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