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Das erwarten Analysten vom USDA-Bericht

© Fritz/agrarheute.com
von , am
09.01.2014

Am Freitag legt das amerikanische Landwirtschaftsministerium den USDA-Bericht vor. Analysten rechnen mit höheren Prognosen für Mais, Weizen und Soja.

Der Herbizideinsatz im Gen-Maisanbau ist aufgrund von Resistenzen wieder gestiegen. © landpixel
Am Freitag wird der neue USDA-Report die Märkte für Getreide und Ölsaaten beschäftigen. Einen Schwerpunkt dürften diesmal die endgültigen Erntedaten 2013 aus den USA bilden. Üblicherweise korrigiert das US-Landwirtschaftsministerium im Januar die US-Ernteergebnisse für Mais und Soja noch einmal und kann damit die globalen Versorgungsbilanzen und Preise in Bewegung bringen.
 
Eine Prognose zur globalen Ernte von Weizen, Mais und Soja für das nächste Wirtschaftsjahr 2014/15 gibt es vom USDA im nächsten Report noch nicht.

US-Maisernte ist noch größer

Ganz offensichtlich erwarte die meisten US-Analysten eine weitere Korrektur der rekordhohen US-Maisernte nach oben. Aus zahlreichen US-Bundestaaten wurden jedenfalls neue Rekorderträge beim Mais gemeldet.
 
In einer Konsensschätzung kommen die wichtigsten US-Analystenhäuser auf eine US-Maisernte von 356,98 Millionen Tonnen (Mio. t). Das sind nochmals fast zwei Millionen Tonnen mehr als USDA im Dezemberreport geschätzt hatte. Die Ertragserwartung der Analysten liegt jedoch mit 10,11 Tonnen je Hektar (t/ha) nochmals leicht über der letzten Schätzung.
 
Die vollständige Meldung zur Maisprognose finden Sie hier ...

Mehr Winterweizen in den USA

Beim Anbau von Winterweizen für die Ernte 2014 gehen die Analysten von einer deutlichen Ausweitung der Anbaufläche (Plus 4,5 Prozent) in den USA gegenüber dem Jahr 2013 aus. Die Spanne der Analystenmeinungen bewegt sich allerings zwischen 17,3 Mio. ha und 18,1 Mio. ha und ist damit relativ groß.
 
Bei der für die Produktion von Brotweizen wichtigsten Weizen-Sorte Hard Red Winter erwarten die US-Analysten eine Flächenausweitung von 4,4 %. Das sind 72 % der gesamten Anbaufläche von Winterweizen in den USA.
 
Beim US-Weizenbestand erwarten die Analysten eine Rücknahme der US-Endbestände durch das USDA von gut 15,6 Mio. t auf dann knapp 15,2 Mio. t.
 

Etwas größere Sojaernte in den USA

Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass © dlv
Bei Sojabohnen ist die zurückliegende US-Ernte 2013 nach Einschätzung der Analysten ebenfalls etwas größer ausgefallen als das USDA bislang unterstellt hat. In einer aktuellen Konsensschätzung kommen die Analysten auf eine Produktionsmenge von 89,1 Mio. t. Grundlage für die höhere Ernteerwartung sind wie beim Mais die etwas höheren Erträge. Die Erntefläche wir von den Analysten mit 30,6 Mio. ha etwa ähnlich groß eingeschätzt wie das USDA zuletzt unterstellt hat. Die Durchschnittserträge werden indessen mit 2,90 t/ha geringfügig höher eingeschätzt als dies das USDA bislang getan hat.
Die vollständige Meldung können Sie hier lesen ...

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