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Bestandsaufnahme

EU-Marsbericht: Raps leidet besonders unter der Kältewelle

Rapsblüte mit Schnee bedeckt
am Dienstag, 25.04.2017 - 13:15 (Jetzt kommentieren)

Der neue Mars-Bericht der EU zeigt, dass in einigen Regionen Regen fehlt. Zusätzlich sorgt die kühle Witterung für Unsicherheiten vor allem beim Raps.

Noch sehen die Bestände an Getreide und Raps in vielen Regionen der EU gut aus. Doch der jüngste Mars-Bericht zeigt auch, dass in vielen Regionen Niederschläge fehlen. Ein Niederschlagsdefizit herrscht vor allem in Nordspanien, im Nordosten von Italien und Frankreich sowie in Südengland und im Westen Deutschlands.

Experten erwarten durchschnittliche Rapsernte

Insgesamt sehen die EU-Experten für die gesamte EU keine Ertragsprobleme. So haben sie die Hektarerträge für Weizen, Gerste und Mais sogar leicht höher eingestuft als im März. Nur bei Roggen und Raps haben sie die Prognosen gegenüber dem Vormonat leicht abgesenkt. So leide der Raps in Zentraleuropa sowie in West- und Süddeutschland sowie im Osten Frankreichs unter der Kältewelle, die noch bis Ende April anhalten soll. So erwartet man nun nur noch mit 3,27 t/ha durchschnittliche Erträge.

Bei den Zuckerrüben sind laut Marsbericht noch keine größeren Schäden durch die Kältewelle aufgetreten. Zumindest EU-weit sollen die Hektarerträge mit 74,2 t so hoch wie im Vorjahr ausfallen. 

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