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Studie

EU: Ohne Pflanzenzüchtung bräuchte es 19 Mio. ha mehr Ackerland

aiz/Katharina Krenn/agrarheute
am
01.08.2016

Ohne Pflanzenzucht bräuchte die EU 19 Mio. ha mehr Ackerland, um die gleiche Menge an Lebensmitteln zu produzieren, stellten Forscher in einer aktuellen Studie fest.

Ohne Innovationen in der Pflanzenzüchtung würde die EU 19 Millionen Hektar (Mio. ha) mehr Ackerland brauchen, um die gleiche Menge an Lebensmitteln produzieren zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle EU-Studie, die gleichzeitig vor schwierigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen warnt.

"Die Analysen zeigen, dass Innovationen in der Pflanzenzucht die Gesamtproduktivität des EU-Ackerbaus um 74 Prozent (%) steigern sowie Hunger und Unterernährung weltweit verringern", erklärte Pekka Pesonen, Generalsekretär des EU-Dachverbandes COPA-COGECA.

Vorteile der Pflanzenzucht

Aus der Studie geht überdies hervor, dass genetische Verbesserungen bei Kulturpflanzen die europäische Wirtschaft erheblich ankurbeln und das Bruttoinlandsprodukt der EU um über 14 Mrd. Euro steigern. Zudem schaffen sie Wachstum sowie Arbeitsplätze in der Europäischen Union und erhöhten das Jahreseinkommen der Landwirte - in den vergangenen 15 Jahren um geschätzte 30 %.

Der Nutzen für die Umwelt zeige sich in der Erhaltung knapper Bodenressourcen sowie in höheren Erträgen.

Hintergrund der Studie

Die Studie zum "Wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Wert der Pflanzenzucht in der EU" wurde von HFFA Research GmbH durchgeführt und von der Europäischen Technologieplattform Pflanzen, der COPA-COGECA als Mitglied angehört, in Auftrag gegeben.

Hier finden Sie die Studienergebnisse zum Download.

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