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Holzschnitt

Feldgehölze: Letzte Gelegenheit für den Pflegeschnitt

Hecke schneiden mit Traktor und  Schneidmähwerk
am Freitag, 12.02.2021 - 06:00 (1 Kommentar)

Bis Ende Februar ist der Heckenschnitt noch erlaubt. Nutzen Sie die Gelegenheit, die nötigen Pflegemaßnahmen noch durchzuführen. Das ist bei der Heckenpflege zu beachten.

Bis Ende des Monats ist jetzt noch Gelegenheit, Hecken und andere Feldgehölze zurückzuschneiden. Nutzen Sie die verfügbare Zeit, das Grün in Form zu halten oder auf den Stock zu setzen. 

Förderung für Heckenpflege

Ab dem 1. März sind dann laut Bundesnaturschutzgesetz nur noch kleinere Form- und Pflegeschnitte zulässig. Grund dafür ist der Beginn der Brut- und Nistzeit.

Hecken und Feldgehölze sind wichtige Rückzugsorte für Vögel und andere heimische Tierarten. Der Rückschnitt verhindert nicht nur, dass der Feldrand zuwuchert, er hält die Hecken auch dicht und artenreich.

Darüber hinaus lässt für sich die Pflege solcher Feldgehölze Förderung beantragen. Das geht etwa im Rahmen des Vertragsnaturschutzes. In Nordrhein-Westfalen gibt es beispielsweise 0,5 €/qm. Für besonders dornige oder breite Hecken und ungünstige Steillagen lassen sich 0,8 €/qm beantragen. 

Mit Grundstücksnachbarn absprechen

Vorsicht beim Rückschnitt ist geboten, wenn sich die Hecke auf dem benachbarten Grundstück befindet. In dem Fall sollten Sie sich mit Ihrem Grundstücksnachbarn absprechen. 

Auch wenn die Hecke auf öffentlichem Grund liegt, sollten Sie den Verantwortlichen ansprechen, zum Beispiel die Gemeinde oder die Straßenmeisterei.

Auch selbst Hand anlegen ist bei solchen Hecken in Ausnahmefällen möglich, wenn der zeitliche Verzug zu groß wird. Dazu ist aber eine Genehmigung des öffentlichen Eigentümers nötig.

Arbeitssicherheit: Das müssen Sie beachten

Bei der Arbeit mit der Motorsäge oder dem Traktor ist es wichtig, die Grundlagen der Arbeitssicherheit zu beachten. Schutzkleidung und ein sicherer Umgang mit den Geräten sind ein Muss.

Ohne Gesichtsschutz kann es bei dichten, dornigen Gehölzen etwa zu gefährlichen Verletzungen im Gesicht und den Augen kommen.

Der Heckenschnitt lässt sich anschließend zum Beispiel zu Hackschnitzeln verarbeiten.

Mit Material von LIZ

Mehr zur Arbeit an den Hecken und wie er mit kritischen Spaziergängern umgeht, berichtet Landwirt Leo Rösel von Hofheld.

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