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Fraßschäden durch Wildgänse

Finger weg von den Gänsen, sonst gibt`s keine Ausgleichszahlung

Gänse auf Feld
am
26.10.2018
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Der Rheinische Landwirtschafts-Verband ermahnt die Landwirte in NRW, Wildgänse nicht zu vergrämen. Sonst droht der Verlust von Ausgleichszahlungen.

Die nordrhein-westfälischen Bauern sind dazu aufgerufen, überwinternde arktische Wildgänse nicht zu beunruhigen oder zu vergrämen. Das gilt auch außerhalb der unter Naturschutz gestellten Gebiete.

Dazu apellieren der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), Bernhard Conzen, die Vorsitzenden der Bezirksbauernschaften Düsseldorf und Köln, Paul-Christian Küskens und Theo Brauweiler, sowie die Vorsitzenden der Kreisbauernschaften.

Grund dafür ist eine Vereinbarung mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Danach werden die von der Landwirtschaft im Interesse des Naturschutzes hingenommenen Gänsefraßschäden ausgeglichen. Der RLV ruft die Landwirte dazu auf, entstehende Schäden umgehend bei der zuständigen Kreisstelle der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zu melden.

Sollten Landwirte die Gänse ungeachtet dieser Aufforderung vergrämen oder dies auch nur versuchen, so verlören sie ihren Anspruch auf Ausgleich. Der Aufruf ist laut RLV zugleich eine Bitte an die Landwirte, die in Nordrhein-Westfalen praktizierte „Verständigung zwischen Landwirtschaft und Naturschutz“ zu unterstützen.

Mit Material von AgE

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