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Biolandbau

Förderung für Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung

Hackstriegel in Soja
© ah/agrarfoto.com
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Eva Eckinger , agrarheute
am
21.02.2018

In Mecklenburg-Vorpommern werden seit Jahresanfang Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung gefördert. Das Landwirtschaftsministerium wolle damit weg von der Chemie auf dem Acker.

Landwirte können in Mecklenburg-Vorpommern seit Jahresbeginn 2018 im Rahmen des Agrarinvestitionsförderungs-Programms (AFP) die Förderung innovativer Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung beantragen.

Wie das Schweriner Landwirtschaftsministerium mitteilt, müssen die Maschinen über eine elektronische Reihenführung (mittels GPS, Ultraschall oder optischer Sensoren) verfügen und die modernste Technikgeneration verkörpern.

Unterstützung für ökologisch wirtschaftende Betriebe

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus unterstreicht: "Damit gehen wir einen weiteren Schritt hin zu mehr Biodiversität und weg von der Chemie auf dem Acker." Mit der Förderung werden vor allem ökologisch wirtschaftende Betriebe unterstützt, so das Ministerium.

Doch auch konventionelle Betriebe seien zunehmend an integrierten Pflanzenschutzverfahren und an der alternativen Beikrautregulierung interessiert.

Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senken

Bereits seit 2016 fördere das Landwirtschaftsministerium neueste Maschinen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senken oder die Emissionen bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern deutlich mindern. Die Förderung werde seither sehr gut angenommen. 78 Förderbescheide sind im Jahr 2017 für diese Umweltleistungen ausgereicht worden, verkündet das Ministerium in einer Pressemitteilung.

Gülle: Förderung für Tierhaltungsbetriebe

Das Agrarinvestitionsförderungsprogramm sieht außerdem Förderungen für Tierhaltungsbetriebe vor, die ihre Lagerkapazität für Gülle auf neun Monate aufstocken wollen. Sie erhalten für den Bau eines Güllebehälters ebenfalls eine AFP-Förderung, erklärt der Minister.

Der Fördersatz für die genannten Umweltleistungen beträgt 20 Prozent der Netto-Investition. Die Förderanträge nimmt das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg in Schwerin entgegen.

Mit Material von Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

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