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Ackerbau: Liquiditäts-Check

Finanzen beim Getreideanbau
© agrarfoto.com
von , am
13.03.2017

Möller Agrarmarketing bietet ein Excel-Tool an, das einen Überblick über die Liquidität des eigenen Ackerbaubetriebes gibt. So können Monatsengpässe schnell vorhergesehen werden.

Einen Überblick über die zukünftige Liquidität zu haben, ist nicht immer leicht. Möller Agrarmarketing bietet gerade dafür ein Computer-Tool für Excel mit kostenloser Probeversion an, das die Finanzplanung für Ackerbaubetriebe erleichtern soll.

In eine Tabelle werden zunächst alle Monatsausgaben eingetragen, auch Steuerzahlungen, Zinsen und Investitionen. Die Einnahmen werden danach als Schätzung des Ertrags und der Verkaufspreise im Voraus eingetragen und während des Jahres immer wieder korrigiert. Oben und unten in der Tabelle wird dann die Liquidität am Monatsanfang und -ende angezeigt. Unverkaufte Mengen werden in der letzten Spalte zusammengefasst.

Es wird sofort sichtbar, in welchen Monaten es zu finanziellen Engpässen kommt und in welchen Monaten ein Liquiditätspolster erwirtschaftet werden kann. Mit dem Tool können auch unterschiedliche Szenarien durchgespielt und so im Voraus berechnet werden, welche Auswirkungen Preisveränderungen auf den Kontostand und die Liquidität haben.

Führerscheinklasse L, T und C/CE: Diese Maschinen dürfen Sie fahren

Fendt mit Pflug auf Straße
Mit der Fahrerlaubnisklasse L können ab einem Alter von 16 Jahren Zugmaschinen, also Traktoren, mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) bis 40 km/h gefahren werden. Das gilt jedoch nicht, wenn Anhänger mitgeführt werden. © Werkbild
Fendt mit Anhänger auf Straße
Mit einem Anhänger am Traktor darf man mit dem L-Führerschein maximal 25 km/h schnell fahren. Das gilt auch, wenn der Anhänger bis 40 km/h zugelassen ist. © agrarfoto
Mähdrescher in Getreidefeld
Auch selbstfahrende Arbeitsmaschinen, wie Mähdrescher, dürfen mit dem L-Führerschein gefahren werden. Jedoch gilt auch hier eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. © agrarfoto
Xerion auf der Straße
Mit dem T-Führerschein kann man ab einem Alter von 16 Jahren Schlepper mit einer bbH bis 40 km/h fahren. Ab 18 Jahren ändert sich das: Dann Traktoren bis 60 km/h fahren. Diese Geschwindigkeiten gelten auch, wenn man einen Anhänger mitführt - sofern der Anhänger natürlich auf die jeweilige Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist. © Julia Eder
Roder auf der Straße
Selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Mähdrescher, Häcksler oder Roder dürfen mit der Klasse T bis zu einer bbH von 40 km/h gefahren werden. © agrarfoto
John Deere auf Baustelle
Achtung ist geboten beim Zweck: Die beschriebenen Führerscheinklassen L und T dürfen nur im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Fährt man zum Beispiel für einen Bauunternehmer Bauschutt, Erde oder Sand, hat dies nichts mit den lof-Zwecken zu tun und somit müsste der Fahrer dann die Führerscheinklasse C/CE haben. © Julia Eder
Agrotruck im Feld
Auch mit so genannten Agrotrucks können lof-Zwecke erfüllt werden. Wenn diese allerdings - was in der Regel der Fall ist - eine bbH von mehr als 60 km/h haben, ist hier ein C- bzw. mit Anhänger CE-Führerschein nötig. Dieser kann ab 21 Jahren erworben werden. © Werkbild
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