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Getreide

AMI: Steigende Getreidepreise

von , am
05.04.2012

Bonn - Die schwache deutsche Getreideernte des vergangenen Jahres sowie das geringe Angebot aus anderen EU-Ländern führt derzeit zu einer knappen Versorgungslage.

© landpixel
Die zudem gestiegene Nachfrage, vor allem seitens der Futtermittelindustrie, sowie die Verunsicherungen im Zuge der Eurokrise sorgen für kräftige Bewegungen an den Terminmarktbörsen. Gleichzeitig steigen die Getreidemengen, die aus der Schwarzmeerregion, in die EU und den gesamten Weltmarkt fließen und somit zu veränderten Warenströmen führen. In Europa wächst die Verunsicherung in Bezug auf die kommende Getreideernte.
 
Noch immer kommen aus Deutschland neue Meldungen über Auswinterungsschäden und auch die zunehmende Trockenheit, die bereits in Spanien und Portugal zu massiven Ertragsausfällen geführt hat, greift weiter um sich. Auf die steigenden Gebote für Partien ex Ernte gehen Erzeuger daher kaum noch ein, zu groß ist die Verunsicherung hinsichtlich der zu erwartenden Erntemengen. Am Kassamarkt profitieren die Getreidepreise von der stetigen Nachfrage der Mischfutterhersteller, die ungeachtet der Qualitäten Weizen suchen.
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