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Getreide

Der Anbau von Winterweizen in den USA geht zurück

von , am
14.01.2010

Bern - Die Anbauflächen für Winterweizen sind in den USA gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gefallen. Gemäss einer Meldung von agrarzeitung.de beläuft sich die Winterweizenfläche für die Ernte 2010 noch auf 15 Millionen Hektar.

Bei uns und in Frankreich sorgen sich die Landwirte um die Weizenqualitäten. © agrarfoto.com

Der Flächenrückgang liegt trotzdem deutlich über den Erwartungen der Analysten und der Dezemberschätzung des US-Landwirtschaftsmnisteriums USDA. Die diesjährigen Winterweizenflächen fallen auf den niedrigsten Stand seit 1913, schreibt die amerikanische Behörde in ihrer am 12. Januar 2010 veröffentlichten Flächenerhebung.

Erhebliche Verspätungen durch die verzögerte Ernte von Mais und Sojabohnen, zu nasses Wetter während der Aussaat und die niedrigen Weizenpreise seien die Gründe für diesen deutlichen Rückgang, heisst es weiter. Die Fläche der wichtigsten Weizenart Hard-Red-Winterweizen wurde um 12 Prozent eingeschränkt. Hard-Red-Winterweizen macht etwa Dreiviertel der US-amerikanischen Weizenproduktion aus. Der Anbau des an der Chicagoer Börse notierten Soft-Red-Winterweizen wurde sogar um 29 Prozent reduziert. (lid)

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