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Herbstbestellung

Aussaat von Wintergetreide: Den richtigen Moment erwischen

Luftbild eines Traktors mit Sämaschine auf dem Acker
© agrarfoto
von am
25.09.2017

Die Nässe der vergangenen Wochen erschwerte die Aussaat beim Wintergetreide. Fingerspitzengfühl ist gefragt.

Die Bedingungen für die Getreideaussaat sind derzeit schwierig, aber das Hochdruckgebiet am Wochenende bescherte den niedersächsischen Landwirten zumindest ein paar regenfreie Tage, um mit der Getreideaussaat beginnen zu können.

"In dieser und der nächsten Woche wird die Wintergerste gedrillt, anschließend ist der Winterweizen dran. Ich gehe davon aus, dass die Aussaat weitgehend normal verlaufen wird, ohne größere Verzögerungen. Allerdings konnten wir mit der Stoppelbearbeitung teilweise auch erst sehr spät beginnen, weil der Acker noch sehr nass war", sagt Jürgen Hirschfeld gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Herbstbestellung verzögert sich teilweise

Der Landwirt aus Brauschweig weiß aber von Berufskollegen, die noch davon träumen, nach der schwierigen Getreideernte endlich mit der Herbstbestellung anzufangen.

„Vereinzelt sind die Flächen noch sehr nass, da ist noch nicht an Aussaat zu denken. Die Bedingungen in diesem Jahr sind nicht einfach, weil es immer wieder geregnet hat. Im Großen und Ganzen hat der Boden die vielen Niederschläge inzwischen ganz gut verdaut, wir können mit der Herbstbestellung beginnen“, erklärt Hirschfeld.

Von den Landwirten sei allerdings Fingerspitzengefühl gefragt, "werden nasse Flächen zu früh befahren, hinterlassen die schweren Maschinen Strukturschäden im Boden", warnt Hirschfeld.

Faktoren für einen guten Aufgang der Saat

Um dem Getreide einen guten Start zu ermöglichen, sind die optimale und an den Standort angepasste Saattiefe, die vorherige Bodenbearbeitung, der optimale Aussaatzeitpunkt und die passende Sorte zu wählen.

Laut Landvolk-Pressedient wird in Niedersachsen in den kommenden Wochen auf rund 400.000 Hektar Winterweizen und auf rund 150.000 Hektar Wintergerste ausgesät.

Mit Material von Landvolk-Pressedient

Sämaschine Amazone Cataya: Mechanik trifft Elektronik

Sämaschine Amazone Cataya
Das besondere an der neuen mechanischen Sämaschine Cataya von Amazone sind die Doppelscheibenschare und eine neue Dosierung mit elektrischem Antrieb. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Cataya auf Kreiselgrubber
Die getestete Cataya Sämaschine war auf dem Kreiselgrubber KG 3001 Super aufgebaut. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Saatgutdosierung der Amazone Cataya
Über einen Arbeitsstellungssensor am Oberlenker wird die Saatgutdosierung aktiviert. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
hydraulische Verstellung
Bei den dlz Redakteuren ließ sich der Kreiselgrubber hydraulisch in der Tiefe verstellen. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Seitenbleche der Amanzone Cataya
Die neuen Seitenbleche lassen sich über das "Raster" gut in der Tiefe anpassen. Dank neuer Lagerung bauen sie sehr schmal. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Matrixwalze
Die Matrixwalze sorgt für eine Rückverfestigung in der Saatreihe. So hat das Saatgut gute Keimbedingungen. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
krümeliges Saatbett
Der Keilabstand entspricht dem Scharabstand. Die Profilierung sorgt für ein krümeliges Saatbett. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Profil des Packers
Das Profil verbessert den Antrieb des Packers, Abstreifer halten die Zwischenräume sauber. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Dosierer der Sämaschine Cataya
Die Dosierer sind auf der Säwelle verschraubt. Sie werden für die Fahrgasse über eine Vorgelegewelle angetrieben. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
geteilte Zahnräder
Über geteilte Zahnräder erfolgt der Antrieb der zu schaltenden Dosierer, je nach Fahrgassenbreite. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Schieber für Saatgut
Sollte mal ein Schar zusitzen, kann das Saatgut über die Klappe abfließen. Der orange Schieber ist für die Feinsämereien. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Monitor zum Bedienen der Sämaschine
Im Betrieb lassen sich Antriebe, Saatmengen und Spuranreißer über den Monitor überwachen. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
Einstellcenter
Das Einstellcenter befindet sich auf der linken Seite. Alles was zum Abdrehen benötigt wird, wie Bodenklappe und Abdrehklappe verbirgt sich hinter der Klappe. © Bernd Feuerborn/dlz agrarmagazin
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