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Getreide

Bereits knapp 1,8 Millionen Tonnen Getreide in der Intervention

von , am
30.11.2009

Brüssel - Seit Eröffnung der Getreideintervention am 01. November sind bis zum vergangenen Donnerstag bereits mehr als 1,77 Millionen t Ware angedient worden.

© Mühlhausen/landpixel.de

Nach Angaben der Europäischen Kommission entfiel der Löwenanteil mit 1,6 Millionen t auf Gerste, davon rund 650.000 t in Deutschland, knapp 310.000 t in Frankreich und je etwa 120.000 t in Finnland und Ungarn. Den polnischen Interventionsstellen wurden im Verlauf des Novembers gut 100.000 t Gerste angetragen. Die übrigen Mengen beliefen sich auf annähernd 85.000 t in Tschechien, 80.000 t in der Slowakei und 69.000 t in Litauen, ferner 21.000 t in Estland, 13.000 t in Lettland, 12.000 t in Großbritannien, 10.000 t in Österreich sowie jeweils weniger als 10.000 t in Bulgarien, Dänemark und Belgien. Bis zum vorvergangenen Sonntag wurden jedoch lediglich 66.000 t Gerste in Deutschland und zusammen gut 5.000 t in Litauen und Estland tatsächlich als physische Ware akzeptiert.

Die Anträge für die übrigen Mengen blieben zunächst "under offer", gelten also als eingereicht. Darüber hinaus besteht Interesse an der Einlagerung von gut 160.000 t Weichweizen aus der Slowakei, Ungarn, Tschechien und Finnland - ohne dass bisher Ware formell angenommen worden wäre. Außerdem wurden im Ausschreibungsverfahren Importe über 25.500 t Mais nach Spanien akzeptiert. Ab diesem Jahr gibt es keine automatische Intervention mehr für Mais - es sei denn, die Kommission entschließt sich, die auf Null gesetzte Obergrenze doch noch anzuheben. (AgE )

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