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Getreide

Biotech-Unternehmen kooperieren bei Weizenforschung

von , am
24.04.2013

Monheim - Bayer CropScience und KeyGene schließen einen Forschungsvertrag zur Verbesserung von Nutzpflanzen im Hinblick auf Trockentoleranz. Der Fokus liegt zunächst auf Weizen.

Bayer CropScience trug auch im dritten Quartal wesentlich zur positiven Umsatzentwicklung des Konzerns bei. © BAyer CropScience
Das Biotech-Unternehmen Bayer CropScience und das niederländische Unternehmen KeyGene haben eine mehrjährige Kooperation zur Verbesserung von Pflanzeneigenschaften (Traits) von mehreren landwirtschaftlichen Nutzpflanzen geschlossen. Das erste Forschungsprogramm sei auf Weizen gerichtet und könne um weitere Progamme mit Raps, Reis und Baumwolle erweitert werden. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen Bayer und KeyGene dazu beitragen, die Weizenproduktion ertragreicher und nachhaltiger zu gestalten, heißt es in der Pressemitteilung. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.
 

Bayer entwickelt neue Weizensorten

"Bayer will Landwirten auf ihre Bedingungen angepasste Weizensorten liefern, die einen verbesserten Ertrag und andere wichtige Eigenschaften wie Trockentoleranz und effiziente Düngerverwertung bieten. Die Zusammenarbeit mit KeyGene und der Zugang zu ihrer Technologie werden uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen", sagte David Nicholson, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Bayer CropScience.
 
Bayer erhalte durch die Kooperation mit KeyGene Zugang zur einer speziellen Entwicklungsmethode. Diese identifiziert Gene für neue Traits wie Trockentoleranz. Die Gene werden dann durch das Hochdurchsatz-Mutageneseverfahren KeyPoint von KeyGene verbessert. Bayer plant neue Weizensorten, die mit Hilfe dieser Verfahren entwickelt wurden, anschließend weltweit auf den Markt bringen.
 
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