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Pflanzenschutzmittel

Blattläuse: Teppeki jetzt in allen Getreidearten zugelassen

Getreideblattlaus
am Donnerstag, 07.05.2020 - 12:04 (Jetzt kommentieren)

Bisher war Teppeki nur in Weizen und Obst zugelassen. Welche Auflagen Sie einhalten müssen und welche Wirkstoffe es ersetzen soll.

Das Insektizid Teppeki hat jetzt eine erweiterte Zulassung erhalten und darf damit in allen wichtigen Getreidearten gegen Blattläuse eingesetzt werden, also in Gerste, Hafer, Roggen, Triticale und Weizen. In Wintergerste ist es auch gegen Blattläuse als Virusvektoren erlaubt.

Das hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entschieden.

Ersatz für Neonikotinoide

Das Mittel mit dem Wirkstoff Flonicamid ist bereits seit 2007 in zahlreichen Kulturen zugelassen, unter anderem in Kartoffeln, Winterweizen, Zuckerrüben, Raps, Hopfen, sowie im Gemüse- und Obstbau.

Mit der Zulassungserweiterung reagiert das BVL auf das Verbot der neonikotinoiden Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, die im Freiland nicht mehr erlaubt sind.

Einsatz nur ab Ende des täglichen Bienenflugs

Für alle Anwendungen von Teppeki gilt für die Auflage NB6621:

„Das Mittel wird als bienengefährlich, außer bei Anwendung nach dem Ende des täglichen Bienenfluges in dem zu behandelnden Bestand bis 23 Uhr, eingestuft (B2).

Es darf außerhalb dieses Zeitraums nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22.  Juli 1992, BGBl.  I S.  1410, beachten.“

Mit Material von BVL

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