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Ernte Brandenburg

Brandenburgs Bauern ernten weniger Getreide

LBV/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
06.07.2016

Am Wochenende haben Landwirte in Brandenburg mit der Gerstenernte gestartet. Erwartet wird eine unterdurchschnittliche Ernte. Die Preise: Unter dem Vorjahresniveau.

Brandenburgs Landwirte haben am diesen Wochenende mit der Gerstenernte begonnen. Bis Ende Mai hatten Sie mit anhaltender Trockenheit und Wassermangel bei Getreide zu kämpfen. Die ausgebliebenen Regenmengen fielen erst im Juni als Starkregen und wirkten sich negativ auf die Kornausbildung aus. Deshalb erwartet der Landesbauernverband Brandenburg e.V. (LBV) nur eine unterdurchschnittliche Getreideernte bei allen Druschkulturen.

So schätzt der LBV die Getreidemenge ein

Der LBV rechnet mit einem Gesamtgetreideertrag von zirka 52 dt/ha, was unter dem Mittel der letzten fünf Jahre von 55 dt/ha liegt. Die Erzeugerpreise für Getreide liegen zum Erntestart 2016 erneut 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Allein beim Raps konnte das Preisniveau des Vorjahres leicht (+6%) übertroffen werden.

  • Der LBV schätzt die zu erntende Getreidemenge im Land - bei einem leichtem Anbaurückgang - auf nur 2,5 Millionen Tonnen.
  • Beim Raps werden 429.000 Tonnen Ernte geschätzt.

Winterroggen ist weiterhin das meist angebaute Getreide im Land Brandenburg mit 179.500 Hektar (-  %), gefolgt vom Winterweizen mit 169.700 Hektar (±0%) und Wintergerste mit 94.300 ha (+8%).

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