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Getreide

Briten verlängern GVO-Weizenversuch

von , am
15.06.2013

London - Die britische Regierung hat die Genehmigung für einen Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen verlängert.

© Grace Winter/pixelio.de
Das Forschungsinstitut Rothamsted darf den Genweizen der Sorte Cadenza nun noch bis Ende 2013 auf seinem Versuchsgut in Harpenden nördlich von London testen. Der transgene Weizen verströmt einen natürlichen Botenstoff, der Blattläuse abwehrt und Nützlinge wie den Marienkäfer anlockt. Die erste Freisetzung hatte im März 2012 stattgefunden und war in diesem Frühjahr wiederholt worden.
 
 
 
 
Der Anbau im Herbst soll dazu dienen, die Wirksamkeit des Ansatzes gegenüber anderen Läusepopulationen zu prüfen, wie sie im Frühjahr nicht vorkommen. Die gentechnisch veränderten Pflanzen werden lange vor der Reife vernichtet. Für den Versuch gelten hohe Sicherheitsauflagen, die eine Verschleppung oder ein Auskreuzen des gentechnisch veränderten Organismus verhindern sollen.
 

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