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Online-Entscheidungshilfen

Diese lokalen Wetterstationen an digitale Feldmanager anschließen

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am Sonntag, 21.11.2021 - 06:00 (Jetzt kommentieren)

Künftig lassen sich mehr lokale Wetterstationen an digitale Feldmanagementsysteme anschließen. Ortsgenaue Echtzeitwerte binden etwa Xarvio von BASF oder FieldView von Bayer ein - was sich von Metos, Sencrop oder IBM integrieren und für die Wachstumsmodelle nutzen lässt.

Um Entscheidungen im Pflanzenanbau datengestützt zu treffen, werden diverse Feldmanager angeboten. Künftig können Nutzer von Xarvio ihre Wetterdaten aus Metos von Pessl und aus Sencrop-Stationen integrieren. Das bedeutet eine noch größere Auswahl an kompatiblen Stationen. Nutzer von FieldView unterstützt The weather company, die zu IBM gehört.

Dafür werden die lokalen Wetterdaten verarbeitet

Die Managementsysteme analysieren fortlaufend eingehende Wetterdaten, um Modelle zu unterstützen, die Tipps zu Wachstumsstadien, Düngung, Pflanzenschutz, Wachstumsreglern und Produkten empfehlen.

Die sehr lokalen Wetterdaten der angeschlossenen Geräte lassen sich nahtlos in die agronomischen Algorithmen und Modelle der Feldmanager integrieren. Das soll bessere datengestützte Entscheidungen im Pflanzenbau ermöglichen.

Diese Wetterstationen lassen sich bei Xarvio einbinden

wetterstation-sencrop-feldmanager

Bisher lässt sich bei Xarvio die Verbindung mit Wetterstationen von Arable herstellen. Dazu kommen nun folgende Metos-Wetterstationen von Pessl Instruments:

  • iMetos IMT,
  • iMetos ECO D3,
  • LoRain und
  • μMetos line.

Zu den anschließbaren Stationen von  Sencrop zählen diese Modelle:

  • Raincrop,
  • Windcrop,
  • Leafcrop.

So verknüpfen Sie die Wetterstationen mit dem Feldmanager

Die Wetterstation der beiden Anbieter lässt sich mit moderner IT-Sicherheit verknüpfen. Kunden melden sich dazu beim Feldmanager an, klicken in den Benutzereinstellungen auf Wetterstationen, wählen ihren Anbieter und geben einen Sicherheitsschlüssel ein, der vom Gerätehersteller automatisch angeboten wird.

Kunden von Xarvio mit einem Metos-Gerät von Pessl können nun Wetterdaten integrieren aus

  • Europa, USA,
  • Brasilien, Argentinien.

Für Kunden mit Sencrop-Geräten ist das möglich von Wetterdaten aus

  • Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien,
  • Großbritannien,Frankreich (seit Januar 2021),
  • Tschechien, Ungarn, Polen, Ukraine.

So läuft die Integration von Wetterdaten bei FieldView

Aktuell lassen sich bei Climate FieldVIew von Bayer keine Wetterstation direkt einbinden. Das Auswählen einer einzelnen Station, die selbst aufgestellt wurde, ist nicht möglich.

Bei FieldView kommt das Wetter von The Weather Company. Das ist seit 2016 eine Tochter von IBM, Geschäftsbereich Cloud Platform. Dazu zählt auch Weather Underground, eine globale Gemeinschaft, die per App Wetterstationen verbindet, um lokale Daten bereitzustellen. Smarte Wetterstationen kommen dazu von Netatmo. Damit lassen sich lokale Wetterdaten aggregieren.

Zugleich entwickelt Bayer mit Microsoft Azure neue, Cloud-basierte Digitallösungen für Landwirte und angrenzende Branchen. Dabei stehen die Wertschöpfungsketten für Lebens- wie Futtermittel und Kraftstoffe im Fokus. Beide Konzerne wollen die künftige Infrastruktur für digitale Lösungen samt der nötigen Kapazitäten für die Daten entwickeln.

Mit Material von BASF, Sencrop, Pessl, Bayer, IBM, Microsoft
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