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Getreide

EU-Getreideanbauflächen wachsen 2015 um 2 Prozent

© agrar-press
von , am
19.03.2015

Die Getreideanbauflächen werden heuer in der EU um 2 Prozent (%) wachsen, schätzt der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA). Wie sich die einzelnen Getreideanbauflächen verändern, hier

© Mühlhausen/landpixel
Laut Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) haben sich die Getreideanbauflächen in der EU im Jahr 2015 wie folgt verändert:
  • Auf den Anbau von Gersteentfällt ein Flächenzuwachs von 3,8 %
  • bei Weizensind es ca. 2,8 %
  • bei Roggen wurde ein Minus von 1,7 % verzeichnet.
  • EU-weit ist die Fläche beim Rapsanbau um 2 % zurückgegangen, in Deutschland ist sie um 5,9 % geschrumpft und in Niedersachsen sogar um 11,1 %. 

Neonikotinoid-Verbot, Läuse und Erdflöhe setzen Raps zu

Mit ein Grund für den Rückgang im Rapsanbau ist nach Ansicht des BVA das Verbot der Neonikotinoide und die damit für die Landwirte gestiegene Unsicherheit im Pflanzenschutz. Auch stünden die derzeit üppigen Feldbestände beim Raps durch den fehlenden Winter unter erhöhter Pilzbefallgefahr und kämpfen etwas mit Läusen und Erdfloh.

Höhere Bestände beim Futterweizen erwartet

Im Hinblick auf die Qualität der kommenden Weizenernte und auch hier üppigen Feldbestände, sei es entscheidend, dass das Getreide jetzt kurz gespritzt und auf die Qualität der Feldstände geachtet werde. "Die Startbedingungen für die kommende Ernte sind gut, allerdings können die Wettermärkte den positiven Erwartungen noch ein Strich durch die Rechnung machen", wird der Präsident des BVA, Konrad Weiterer, in einer Pressemitteilung seines Verbandes zitiert. Im Bereich Futterweizen lassen die Prognosen für die EU auf höhere Bestände schließen. 
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