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Getreide

EU-Getreideexporte in Drittländer lassen nach

von , am
04.11.2009

Brüssel - Im Zeitraum vom 14. bis zum 27. Oktober wurden nach "Droit Commun" ohne Exporterstattungen knapp 500.000 Tonnen Weichweizen auf den Weltmarkt gebracht - das waren etwa 37 Prozent weniger als in der vorangegangenen 14-Tage-Periode.

© Udo Kroener/Fotolia

Die Getreideexporte der EU haben sich saisonal zuletzt abgeschwächt. Wie die Europäische Kommission am vergangenen Donnerstag im zuständigen Verwaltungsausschuss weiter mitteilte, wurden gleichzeitig rund 49.400 Tonnen Mais, 26.500 Tonnen Gerste, 19.000 Tonnen Hartweizen, 30.500 Tonnen Weizenmehl und 1.300 Tonnen Hafer exportiert.

Seit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres wurden bis zum Dienstag vergangener Woche 7,30 Millionen Tonnen Getreide in Drittländer geliefert, darunter 5,97 Millionen Tonnen Weichweizen, 595.000 Tonnen Weizenmehl, 109.000 Tonnen Hartweizen sowie 317.000 Tonnen Gerste und 241.000 Tonnen Mais. Dem standen Getreideimporte von 3,54 Millionen Tonnen gegenüber, wovon 1,87 Millionen Tonnen auf Weichweizen, 932.000 Tonnen auf Hartweizen und 678.000 Tonnen auf Mais entfielen.

Aus der Maisintervention auf dem Binnenmarkt wurden zuletzt keine Mengen zum Verkauf angeboten. In den öffentlichen Lagern befanden sich am 25. Oktober noch immer etwa 1,56 Millionen Tonnen Getreide, darunter rund 925.500 Tonnen Gerste, 553.700 Tonnen Mais und 76.700 Tonnen Weizen. (AgE)

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