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Getreide

EU-Getreideexporte schwächeln

© landpixel
von , am
31.10.2011

Brüssel - Mehr als 2009 aber weniger als 2010: So lassen sich die EU-Getreideexporte von Beginn des Wirtschaftsjahres bis zum Dienstag vergangener Woche auf den Punkt bringen.

© Maren Beßler/pixelio.de
Von Beginn des Wirtschaftsjahres bis zum Dienstag vergangener Woche wurden aus der EU insgesamt 7,85 Millionen Tonnen Getreide ausgeführt; das waren 3,27 Millionen Tonnen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Brotweizenexport blieb mit 4,51 Millionen Tonnen sogar um 3,58 Millionen Tonnen hinter dem Vorjahreswert zurück. Das geht aus Angaben hervor, die die Europäische Kommission anlässlich des jüngsten Einheitlichen Gemeinsamen Verwaltungsausschusses am vergangenen Donnerstag machte.

Maisausfuhren mehr als verdreifacht

Ferner wurden mit 1,58 Millionen Tonnen rund 0,36 Millionen Tonnen weniger Gerste verschifft. Dafür konnten die Maisausfuhren auf 0,85 Millionen Tonnen mehr als verdreifacht werden, während die Hartweizenexporte um 0,2 Millionen Tonnen auf 0,47 Millionen Tonnen zulegten.
 
Auf der Importseite schlugen Bezüge von 4,35 Millionen Tonnen Getreide zu Buche, darunter 2,68 Millionen Tonnen Weichweizen, 0,85 Millionen Tonnen Mais und 0,69 Millionen Tonnen Hartweizen.
 
331,4 Millionen Tonnen verwertbares Getreide
 
Wie die Kommission ferner informierte, schätzt sie die verwendbare Getreideproduktion 2011/12 auf 331,4 Millionen Tonnen - davon 280,2 Millionen Tonnen Erzeugung, 37,2 Millionen Tonnen Bestände und 14,0 Millionen Tonnen Importe. Darüber hinaus sollen wegen des EU-Beitritts von Bulgarien und Rumänien die EU-Zollkontingente für Getreide angepasst werden. Beispielsweise wird ein viertes Unterkontingent in Höhe von 122.790 Tonnen für Weizen niedriger und mittlerer Qualität geschaffen.
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