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Getreide

EU: Höhere Erträge bei Weizen und Gerste

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von , am
25.07.2013

Die Erträge für die wichtigsten Getreidearten und damit auch die Erntemengen könnten in der Europäischen Union deutlich höher sein als Analysten bislang angenommen haben.

© Burkhardt Trautsch/aboutpixel.de
Die Erträge für die wichtigsten Getreidearten und damit auch die Erntemengen könnten in der Europäischen Union deutlich höher sein als bislang erwartet wurde. Dies trifft insbesondere auch für Deutschland zu. Zu diesem Ergebnis kommt die europäische Crop-Monitoring-Agentur MARS in ihrem aktuellen Crop-Monitoring.




Bessere Weizenerträge in Frankreich und Deutschland

Bei Weichweizen korrigierten die EU-Experten die erwarteten Durchschnitterträge um knapp drei Prozent auf 5,69 Tonnen pro Hektar (t/ha) nach oben, nachdem man im Juni im EU-Mittel noch 5,55 t/ha erwartet hatte. Das langjährige Mittel von 5,62 t/ha würde damit ebenso übertroffen wie das schwache Vorjahr mit 5,42 t/ha.
Deutlich verbesserte Erträge schätzt MARS unter anderem für Frankreich, Deutschland und für das Vereinigte Königreich. Aber auch für Österreich, Dänemark sowie eine Reihe osteuropäischer Länder, wie Rumänien, Ungarn und Polen wurde die Ertragsprognose nach oben korrigiert. Nach unten ging hingegen für Italien. 

Deutsche Ertragsprognose für Gerste verbessert

Auch bei Gerste haben die Experten von MARS die Ertragsprognose gegenüber dem Vormonat deutlich nach oben gesetzt. So rechnet man nun bei Wintergerste mit durchschnittlichen Erträgen von 5,48 t/ha anstelle von 5,36 t/ha im Juni. Auch hier liegt die deutsche Ertragsprognose mit 6,72 t/ha gut vier Prozent über der letzten Schätzung von Juni mit 6,44 t/ha.
 

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