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Rheinland

Getreide: Wo der Frost ausbleibt auf Blattläuse kontrollieren

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
05.02.2016

Nach dem kurzen Wintereinbruch im Januar sind die Temperaturen in den letzten Wochen wieder gestiegen. Wo der Forst ausgeblieben ist, sind deshalb auch Blattläuse ein Thema.

Insbesondere die im Herbst nicht mit Insektizid behandelten Flächen wiesen im Bereich der Rheinschiene bis zu 300 Läuse pro Quadratmeter auf. Es wurden ungeflügelte und geflügelte Läuse gefunden.

Der Warndienst empfhielt insbesondere eine Kontrolle jener Flächen, auf denen im letzten Jahr bereits Virusschäden auftraten.

  • Die Schädlinge sind mittags bei Sonnenschein und Temperaturen von mehr als 8 °C gut zu finden.
  • Werden auf zehn von 100 Pflanzen Läuse gefunden, sollte eine gezielte Maßnahme eingeplant werden.

Wie es auf den Seiten des Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion e.V. (ISIP) heißt, gab es bis Ende Januar im Rheinland noch keinen nennenswerten Frost. Dies führt dazu, dass sich unter anderem die virusübertragenden Getreideblattläuse, sofern sie im Herbst nicht behandelt wurden oder neu zugeflogen sind, weiter ausbreiten können.

Auf den im Rahmen des Warndienstes im Rheinland untersuchten Flächen wurde unterschiedlicher Läusedruck bonitiert. Die meisten Schläge seien zwar schädlingsfrei gewesen. Es gab aber auch Flächen, die einen hohen Läusedruck aufgezeigt hätten.

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