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Frühjahrsdüngung

Getreide: Üppige Bestände nicht zu stark düngen

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
03.03.2016

Wie es in der aktuellen Empfehlung der LWK Nordrhein-Westfalen heißt, sind viele Getreidebestände witterungsbedingt sehr üppig entwickelt. Dies treffe besonders für Wintergerste und frühgesäte Triticale-, Weizen- und Roggenflächen zu.

Zu hohe und zu frühe Startgaben führen zu weiterer Bestockung und verhindern die Reduzierung von Nebentrieben. Deshalb sollten die N- Startgaben laut LWK Nordrhein Westfalen eher verhalten und etwas später ausgebracht werden.

Schwefelbedarf unterschiedlich

Der Schwefelbedarf von Getreide ist unterschiedlich innerhalb von Nordrhein-Westfalen. Nach den hohen Niederschlägen bestehe oft Düngebedarf mit rund 20 kg je Hektar, insbesondere beim Anbau von Getreide nach Getreide auf leichten Böden in Westfalen-Lippe und am Niederrhein. Auf den Lößstandorten der Köln-Aachener Bucht oder Soester Börde sei die natürliche Versorgung über den Boden oft noch knapp ausreichend. Ein grundsätzlicher Düngebedarf bestehe hier nicht.

Aufgrund der angeschlagenen Bodenstruktur und der wassergesättigten Böden mindere auch hier die Schwefelgabe Anbaurisiken.

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