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Getreideaussaat

Getreidebeizen: Schon den Keimling schützen

Keimende Gerste im Boden
am Dienstag, 28.07.2020 - 08:30 (Jetzt kommentieren)

Getreidebeizen wirken direkt am Korn und schützen den Embryo. Auch Biomittel und Elektrobeizen bringen überraschende Ergebnisse.

Samen- und bodenbürtige Getreidekrankheiten treten seltener auf, doch ausgerottet sind sie keineswegs. Sie können immer wieder auftreten und große Schäden verursachen.

Ein geringer Krankheitsdruck ist das Ergebnis einer konsequenten Beizung gegen Flugbrand, Steinbrand oder die Streifenkrankheit.

Getreidebeizen für den Herbst 2020

Neben bewährten Wirkstoffen sind seit einigen Jahren auch Wirkstoffe aus der Gruppe der Strobilurine und Carboxamide zusätzlicher Bestandteil der Beizmittel. Sie sollen mit breiter Wirkung die Leistungsfähigkeit absichern.

Zu den Pflanzenschutzmitteln gehören:

  • Baytan 3
  • Vibrance trio
  • Rubin plus

Baytan 3 steht jedoch nach dem Widerruf von Triadimenol für die nun anstehende Gerstenaussaat letztmalig zur Verfügung. Die Aufbrauchfrist für das Pflanzenschutzmittel Baytan 3 endet am 28. Februar 2021.

Die Gerstenbeize Zardex G wird mittlerweile nicht mehr produziert, Restmengen müssen bis zum Zulassungsende am 31. Dezember 2021 aufgebraucht sein. Die neu zugelassene Beize Difend wirkt als einzige Beize neben Landor CT auch gegen Zwergsteinbrand.

Die Anwendung von Vibrance trio und Rubin plus ist ab Januar 2021 nur noch in zertifizierten Beizanlagen zulässig. Die sogenannte Windauflage, nach der gebeiztes Saatgut nur bei Windgeschwindigkeiten unter 5 m/s ausgebracht werden darf, gilt bei den Getreidebeizen derzeit nur für Latitude XL.

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