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Getreide

Weitere Getreidebestände aus der Intervention verkauft

von , am
18.01.2011

Brüssel - Die EU-Getreideinterventionsbestände sinken weiter: Auf der Sitzung des zuständigen Verwaltungsausschusses wurde dem Verkauf von annähernd 196.500 Tonnen Gerste aus deutschen Beständen zugestimmt.

© Mühlhausen/landpixel

Der Mindestverkaufspreis betrug 198,00 Euro je Tonne; es waren aber auch Gebote von bis zu 212,32 Euro je Tonne eingegangen. Insgesamt wurden mehr als 544.200 Tonnen Gerste zugeschlagen. Die von der Kommission empfohlenen Mindestpreise schwankten dabei zwischen 180,00 Euro je Tonne für finnische und 201,21 Euro je Tonne für ungarische Ware. Die Gesamtinterventionsbestände beliefen sich zum Stichtag 7. Januar auf 4,53 Millionen Tonnen.

Ferner berichtete die Kommission gegenüber den Delegationen von weiteren Getreidepreissteigerungen am Weltmarkt und in der EU. Der Behörde zufolge wurde Weizen zuletzt mit 256 Euro je Tonne fob Rouen gehandelt. Die EU-27 ist im laufenden Wirtschaftsjahr bislang Nettoexporteur von Getreide.

Hauptexporteur Frankreich 

Bis zum Dienstag vergangener Woche standen Gesamtexporten von 17,0 Millionen Tonnen Einfuhren in Höhe von 6,4 Millionen Tonnen gegenüber. Die wichtigsten Ausfuhrposten waren Weichweizen mit 11,9 Millionen Tonnen und Gerste mit 2,9 Millionen Tonnen. Unter dem Strich ergibt sich ein Handelsüberschuss von rund 10,6 Millionen Tonnen Getreide. Hauptexporteur innerhalb der EU war Frankreich. Die nächste Ausschusssitzung wurde auf den 27. Januar angesetzt. (AgE)

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