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Lagercheck

Was es bei der Getreidelagerung zu beachten gilt

© Knaup/Weinzierl
hs
am
25.11.2015

Um logistische Engpässe während der Ernte zu umgehen oder Vorteile bei der Vermarktung zu haben, lagern viele Betriebe ihr Getreide zunächst selber ein. Hier finden Sie einige Tipps für eine erfolgreiche Einlagerung.

Für die Einlagerung von Getreide gibt es verschiedene Möglichkeiten. Je nach Gebäudeverfügbarkeit, Platzangebot und gewünschten Lagerkapazitäten stehen Lagerformen wie

  • Flachlager in Hallen oder Scheunen sowie
  • Rundsilos für den Außenbereich zur Verfügung.

Dafür bietet eine zentrale Annahme mit gut funktionierender und leistungsstarker Fördertechnik einen großen Vorteil.

Vor-Ernte-Check gegen böse Überraschungen

Um während der Getreideernte und der damit verbundenen Getreideeinlagerung keine bösen Überraschungen zu erhalten, sollte das Lager im Vorhinein auf undichte Stellen, Mängel und Sauberkeitüberprüft werden, informiert der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Des Weiteren gilt es, falls vorhanden, die Fördertechnik zu überprüfen. Häufig sind bereits sehr beanspruchte Keilriemen oder Elektromotoren Grund für Ausfälle der Anlage.

Sauberkeit von Anfang bis Ende

Von der Ein- bis zur Auslagerung spielt Sauberkeit eine entscheidende Rolle. Um keine Verunreinigungen in der Ware zu erhalten, sollte das Getreidelager unbedingt sauber sein. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass sich keine Gegenstände wie Blätter oder Erde dazwischen mischen.

Darüber hinaus sollte Mäusen, Ratten oder sonstigen Schädlingen der Zugang verwehrt bleiben, um Kotverunreinigungen zu vermeiden.

Qualität bei Lagerung erhalten

Die Lagerdauer ist in der Regel abhängig von der Situation auf den Märkten und geht oft weit über den nachfolgenden Winter bis ins Frühjahr hinaus. Um die Qualität des Getreides zu erhalten, ist es wichtig, die Anforderungen genau zu kennen. Hier spielen beispielsweise Parameter wie Temperatur und Feuchtegehalt eine große Rolle, wie das Max Rubner-Institut berichtet. Dies kann über Trocknungsanlagen, Kühlgeräte und Thermometer erfasst und reguliert werden.

Nach der Ernte ist vor der Ernte: Aussaat

Heiko ist ebenfalls draußen unterwegs. © Heiko Terno
Christoph schickte uns ein paar Bilder... © Christoph Kindschuh
Auch er ist auf den Äckern unterwegs. © Christoph Kindschuh
Seine Aufnahmen stammen aus Steinbrücken, einem Ortsteil von Nordhausen. © Christoph Kindschuh
Hier wird fleißig gearbeitet. © Christoph Kindschuh
Das ganze Jahr über gibt es etwas zu tun. Auch jetzt, im Spätsommer. © Christoph Kindschuh
Jan ist ebenfalls mit seinen Maschinen unterwegs. © Jan Bräutigam
Jonas arbeitet bis spät in die Nacht... © Jonas Dorner
...denn die anstehenden Aufgaben müssen schließlich erledigt werden. © Jonas Dorner
Martin ist schon früh unterwegs... © Martin Höltke
...er meint "Der frühe Vogel fängt den Wurm!". © Martin Höltke
Nico Künzel ist im Leipziger Land mit der Weizenaussaat beschäftigt. © Nico Künzel
Bernhard schickt uns ein Bild von der Winterweizen-Aussaat im Starnberger Land. © Bernhard Neumüller
Und das "Arbeitstier" von Tim scharrt auch schon mit den Hufen. © Tim Karl
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