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Pflanzenschutz

Glyphosatabsatz geht deutlich zurück

Pflanzenschutzmittel ausbringen auf Gerste
© ah/agrarfoto.com
von am
04.10.2017

Der Einsatz von Glyphosat ist in Deutschland deutlich gesunken. Insgesamt geht der Pflanzenschutzmitteleinsatz leicht zurück.

Der Einsatz von Organophosphor-Herbiziden – bei denen Glyphosat den Hauptanteil ausmacht –  ging in den letzten Jahren deutlich zurück. Seit 2012 hat sich der jährliche Absatz um 37 Prozent verringert. Das Totalherbizid ist aber immer noch der Wirkstoff mit dem höchsten Inlandsabsatz.

Hersteller, Vertreiber und Importeure von Pflanzenschutzmitteln sind nach dem Pflanzenschutzgesetzes verpflichtet, die abgegebenen Mengen von Präparaten und die darin enthaltenen Wirkstoffe zu melden. Die Zahlen veröffentlicht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit einmal im Jahr.

Insgesamt geht der Einsatz von Pflanzenschutzmittel leicht zurück

2016 wurden 32.255 Tonnen Wirkstoffe (ohne Gase für den Vorratsschutz) in Deutschland abgesetzt. Das entspricht einem Rückgang von knappen vier Prozent im Vergleich zum Fünfjahresschnitt und einem Rückgang von sechs Prozent im Vergleich zu 2015. Rund 2.522 Tonnen sind davon auch im Ökolandbau einsetzbar.

 

Weniger Mittel zugelassen

Insgesamt waren 2016 bei uns genau 753 Pflanzenschutzmittel mit 270 Wirkstoffen erlaubt. Die meisten Zulassungen gibt es für Ackerbau und Grünland, gefolgt vom Gemüse und Obstanbau. Der Hobbygärtner kann aus 136 zugelassenen Pflanzenschutzmitteln wählen. 2014 waren noch 776 Pflanzenschutzmittel und 276 Wirkstoffe zugelassen.

Mit Material von bvl

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