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Was halten Sie von den neuerlichen Verschärfungen der Düngeverordnung?

Gülle-Schleppschuh-bodennah

Die Düngeverordnung soll noch mal drastisch verschärft werden. Dabei konnten die zuletzt geänderten Regeln noch gar nicht wirken. Was halten Sie davon?

am
18.02.2019

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Es drohen drastisch verschärfte Regeln

Die Düngeverordnung soll schon wieder verschärft werden. Die zuletzt auf den Weg gebrachten Änderungen gehen der EU nicht weit genug. Die Bundesregierung hat erneut Vorschläge nach Brüssel geschickt, um immense Strafzahlungen abzuwenden.

Vorgesehen ist im Wesentlichen, den bisher geforderten Nährstoffvergleich durch eine komplette Aufzeichnungspflicht aller Düngermengen zu ersetzen. Das Einhalten der Stickstoff-Obergrenze von 170 kg/ha und Jahr soll bei organischen Düngern zudem nicht mehr nach Durchschnittswerten, sondern schlagbezogen vorgeschrieben werden.

In nitratbelasteten "roten" Gebieten sollen Zwischenfrüchte vor Sommerungen zur Pflicht und Herbstdüngung bei Wintergerste und Winterraps verboten werden. Für die geltenden Sollwerte zur Düngebedarfsermittlung sind um 20 Prozent niedrigere Werte vorgesehen.

Der absolute Hammer für viele Veredelungsbetriebe aber ist: Der bisher erlaubte Überschuss an Nährstoffen soll komplett gestrichen werden. Hier geht es bei der Stickstoffdüngung schnell um 50 bis 60 kg/ha! 

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