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Wintergetreide

Herbizideinsatz in Gerste jetzt planen

Befüllen der Spritze
© Agrarfoto
von am
10.10.2017

Die Wintergerste läuft vielerorts auf. Warten Sie bei früh gesäten Beständen nicht zu lange mit der Herbizidbehandlung.

Spätestens ein bis zwei Wochen nach der Gerstenaussaat sollte die Unkrautbekämpfung erfolgen, empfehlen Berater aus Baden-Württemberg. Direkt nach der Saat auf trockenen Boden sollte nicht gespritzt werden - das Problem dürfte sich bei der derzeit feuchten Witterung aber weniger stellen.

Für eine optimal Wirkung brauchen die Wirkstoffe einen abgesetzten, feinen und bestenfalls feuchten Boden. Auch ein Anwalzen nach der Saat verbessert die Wirkung der Bodenherbizide.

Die Mittel der Wahl

Erste Wahl gegen Unkräuter in der Wintergerste sind nach Angaben der Pflanzenschutzberatung im Landkreis Schwäbisch-Hall:

  • Cadou Forte Set (Bacara forte+Cadou SC) 0,75 + 0,3 l/ha

  • Herold SC 0,6 l/ha

  • Malibu 4 l/ha

Bei starkem Druck von Ackerfuchsschwanz lässt sich außerdem Boxer mit 2,0 bis 3,0 l/ha zumischen.

Aber Achtung: Die Anwendung von Isoproturon, etwa in Arelon Top oder Flüssig, Herbaflex ist seit 01.10.2017 verboten.

Der Druck von virenübertragenden Blattläusen und Zikaden ist bisher gering und noch nicht bekämpfungswürdig.

Mit Material von Landkreis Schwäbisch Hall

Feldspritzen-Test: Lemken Vega mit 5.000-Liter-Tank

Lemken Vega 12/5000 im Feld
Kernaspekt der Entwicklung der Vega war, eine hochausgestattete gezogene Spritze mit niedrigem Schwerpunkt, aber maximaler Bodenfreiheit, auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis kann sich, auch kritisch betrachtet, sehen lassen, urteilt die traction in Ausgabe Januar/Februar 2017. © Karsten Schranz
Einspülschleuse der Lemken Vega
Die Einspülschleuse mit 45 l Volumen ist im Behälterdesign integriert. Sie lässt sich variabel in der Höhe arretieren und wird über einen Injektor mit 120 l/min leergesaugt. © Karsten Schranz
Hebel an der Lemken Vega
Anhand der Hebel werden Randbefeuchtung, Rührdüse etc. zugeschaltet. © Karsten Schranz
Panel der Lemken Vega
Am Panel werden sämtliche Einstellungen vor dem Spritzen vorgenommen. © Karsten Schranz
Saugfilter an der Lemken Vega
Die Saugfilter sind gut zugänglich, wartungsfreundlich und haben kaum Restmenge. Die ablassbare Restmenge, die im Saugfilter, Druckfilter und im Tank übrig bleibt, beträgt lediglich 3,7 l.  © Karsten Schranz
Gestänge an der Lemken Vega
In jeder Gestängehöhe haben die Düsen den gleichen Abstand zur Achse. Arbeiten mit teilgeklappten und angewinkelten Gestänge sind möglich. Die Hangverstellung liegt kompakt im Mittelstück. © Karsten Schranz
Lemken Vega im Einsatz
Das heckgeklappte 24 m-Gestänge klappt in 9 Segmente. Die Gestängeführung erfolgt über einen Hubmasten, also nicht über ein Parallelogramm. Der Hubbereich liegt zwischen 0,42  und 2,90 m. Damit schafft Lemken einen hohen Hubbereich auch ohne Parallelogramm.  © Karsten Schranz
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