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Getreide

Hessen: Getreideernte leicht über Durchschnitt

von , am
27.08.2013

Wiesbaden - Die Getreideernte in Hessen ist bis auf ein paar Restflächen in Spätdruschgebieten eingefahren. Mit 2,1 Millionen Tonnen liegt die Ernte dieses Jahr leicht über dem Durchschnitt.

An der Matif landete der Weizen knapp unter der 180 Euro-Marke. © HB1111/aboutpixel.de
"Die hessischen Bauern haben in diesem Jahr auf einer Anbaufläche von rund 300.000 Hektar mehr als 2,1 Millionen Tonnen Getreide geerntet und somit eine gute Durchschnittsernte eingefahren", resümiert der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider.
 
Damit sei das sehr niedrige Vorjahresniveau, verursacht durch die extremen Auswinterungsschäden und eine dadurch reduzierte Getreideanbaufläche, deutlich übertroffen worden.

Prognose zunächst eher verhalten

"Bezogen auf das fünfjährige Mittel mit einem Getreideertrag von rund zwei Millionen Tonnen haben wir diesmal in Hessen eine leicht über dem Durchschnitt liegende Ernte erzielt. Auch die Qualitäten können sich sehen lassen", so Schneider.
 
Nach dem langanhaltenden Winter, den sich daran anschließenden hohen Niederschlägen im April/Mai und der dann folgenden Trockenperiode seien die Wachstumsbedingungen nicht optimal gewesen. Dementsprechend fielen die Prognosen zunächst eher verhalten aus.

Hochwassergeschädigte Betriebe nicht vergessen

Bis auf Restflächen in den Spätdruschgebieten gehe die Getreideernte nun bald zu Ende. Bei den verhältnismäßig guten Durchschnittserträgen dürfe nicht vergessen werden, dass einige Betriebe durch Hochwasser oder Unwetter extreme Einbußen bis hin zu Totalschäden hinnehmen mussten.

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