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Getreide

Hessen: Weizenerträge gut durchschnittlich

© Fritz/ah
von , am
08.08.2013

In Hessen neigt sich die Weizen- und Gerstenernte dem Ende zu. Zu erwarten sind durchschnittliche Erträge mit mittleren Qualitäten bei eher niedrigen Erzeugerpreisen, so der Bauernverband.

Der Norden konnte in diesem Jahr saubere Erträge bei der Wintergerste einfahren. © hapo/landpixel
In vielen hessischen Regionen ist Wintergerste, Raps und Weizen vom Feld. Das trockene und heiße Wetter der letzten Tage hat auch hier die Ernte beschleunigt. Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider stellte beim Erntegespräch in Limburg Ahlbach fest, dass die diesjährigen Erträge das schlechte Erntejahr 2012 übertreffen. Die Druschergebnisse der Wintergerste und des Weizens lassen nach Auffassung des Präsidenten zwar auf gut durchschnittliche Erträge schließen, wenn auch das sogenannte Hektolitergewicht auf eine geringere Kornausbildung und damit auf ein geringeres Gewicht hinweisen.

Landwirtschaft mit Schlagkraft

Regional gebe es unterschiedliche Ergebnisse. "Daher", so Schneider, "dürfen wir in Hessen im fünfjährigen Mittel eine gut durchschnittliche Ernte, sowohl hinsichtlich der Mengen, als auch hinsichtlich der Qualitäten erwarten." Voraussetzung sei aber, dass das Wetter bis zum Abschluss der Ernte einigermaßen stabil bleibe.
 
In den Regenfällen Anfang der Woche sieht Schneider eine Erleichterung für Mensch und Pflanze. "Auch der Pflanze kann es zu heiß und zu trocken sein." In den letzten Tagen sei auch die Schlagkraft der hessischen Landwirtschaft deutlich geworden, so Schneider. "Wir sind mittlerweile in der Lage, in den meist schmalen Zeitfenstern günstigen Erntewetters einen Großteil der Erntefrüchte einzufahren." Dazu tragen laut Bauernpräsident eine gute einzelbetriebliche Maschinenausstattung, aber auch die Maschinenringe und Bodenverbände sowie die Lohnunternehmer in Hessen erheblich bei.
 

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