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Getreide

Kälteeinbruch in den USA stützt Weizenpreise

von , am
07.01.2014

Bilder aus dem eingeschneiten Amerika beherrschen seit Tagen die Schlagzeilen. Der Kälteeinbruch wirkt sich auch auf den Weizenpreis aus, denn auch die Hauptanbaugebiete sind vom Frost betroffen.

Der Kälteeinbruch betrifft nicht nur die Hauptanbaugebiete von Winterweizen, sondern reicht bis nach Texas und Florida. © lunamarina/Fotolia.com
Mit Preisaufschlägen für Weizen startet der elektronische vorbörsliche Handel an den Terminmärkten in Übersee in die erste volle Handelswoche des neuen Jahres. Dies dürfte erst einmal auch die Kurse in Europa stützen.
 
Grund für den Preisanstieg ist der extreme Kälteeinbruch in großen Teilen der USA, der nicht nur die Hauptanbaugebiete von Winterweizen betrifft, sondern auch weit in den Süden bis nach Texas und Florida reicht. Zwar ist in vielen Regionen eine Schneedecke vorhanden, jedoch sind die Temperaturen teilweise deutlich unter 20 Grad Celsius gefallen.
 
Am ersten Handelstag nach dem Jahreswechsel waren die Weizenpreise in den USA allerdings auf den tiefsten Stand seit knapp 20 Monaten gefallen und hatten sich dann erst mit der extremen Kältewelle erholt.

EU: Terminmarktnotierungen kaum verändert

In der Europäischen Union haben sich die Preise für Weizen an den ersten beiden Handelstagen des neuen Jahres sowohl am Terminmarkt als auch an den wichtigsten physischen Handelsplätzen kaum verändert. Am Dienstag (24. Dezember) kostete der Weizen für den Januar an der MATIF 208 Euro und für den März 202 Euro/t. Im Vergleich zum Jahresende 2013 (27. Dezember) waren die Weizenpreise allerdings um drei bis vier Euro niedriger.
 
Gleichzeitig hat jedoch der Euro wieder etwas nachgeben, was die Wettbewerbsfähigkeit von europäischen Weizen im Export wieder etwas verbessert hat. Während der Eurokurs am 27. Dezember noch bei 1,379 US-Dollar lag, waren es am 3. Januar "nur" noch 1,36 US-Dollar und damit 1,4 Prozent weniger.

Preise am Kassamarkt geben leicht nach

Am Kassamarkt haben die (nominellen) Weizenpreise bei geringem Umsatz zuletzt leicht nachgegeben. Am Großmarkt in Hamburg handelte man Brotweizen am Freitag (3. Januar) mit 206 Euro je Tonne (Minus zwei Euro). Futterweizen zur Lieferung im Januar kostete in Hamburg 201 Euro je Tonne (ebenfalls Minus zwei Euro) und A-Weizen wurde mit 209 Euro je Tonne (Minus ein Euro) notiert.
 
In Frankreich wurde Brotweizen im neuen Jahr unverändert (fob-Rouen) mit 202 Euro je Tonne notiert.

Marktreport: Anbauentwicklung bei Weizen 2014

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