Login
Getreide

Mahlweizen: Verluste fast wett gemacht

von , am
12.11.2009

Paris/London - Die Verluste der letzten beiden Tage - als Reaktion auf den eher bearischen USDA Bericht - wurden am gestrigen Mittwoch fast wieder wett gemacht.

Zum Vergrößern klicken

Der physische Markt zeigte sich gänzlich unbeeindruckt von diesen Preisbewegungen. Wie zum Wochenstart liegen die Notierungen für B-Weizen franko Hamburg unverändert bei 128 Euro je Tonne.

Aus dem Export kommen keine neuen Impulse. Bei den derzeitigen Inlandspreisen und dem festen Eurokurs kommt kaum Neugeschäft zustande. In Rouen (dem wichtigsten europäischen Exporthafen) sind die die Seehafensilos randvoll. Die Inlandsnachfrage für Brotgetreide bleibt für alle Qualitätsstufen verhalten. Strategie Grains schätzt die Weichweizenernte in der EU unverändert auf 129 Millionen Tonnen (2008/09: 140). Die Anbaufläche für die neue Ernte wird konstant bis leicht ausgedehnt eingeschätzt.

Ausblick: Die ruhige fast schon lustlose Stimmung wird den Markt wohl noch einige Zeit begleiten. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit für größere Preisbewegungen noch in diesem Jahr ziemlich gering.

Tendenz: Seitwärtsbewegung

  •  Großhandelspreise von Weizen
    Aktuelle Notierungen der Großhandelspreise von Weizen der Produktenbörsen in Hamburg, Köln, Dresden, Mannheim, Stuttgart und München finden Sie in unserer Rubrik "Märkte und Preise". mehr...
  • Weizen-Terminmarkt
    Die Schlusskurse für Weizenkontrakte in Euro pro Tonne der Börse Chicago von Dezember 2009 bis September 2010 sowie der Euronext Paris von November 2003 bis August 2010 finden Sie in unserer Rubrik "Märkte und Preise". mehr...

Der aktuelle Börsen-Überblick
agrarheute.com ermittelt in Zusammenarbeit mit dem Mannheimer Agrarrohstoff Dienstleister KS Agrar GmbH jeweils Dienstags und Donnerstags die wichtigsten Trends der Agrarbörsen in Paris, London und Chicago. Weitere Informationen finden Sie im Newsletter von KS Agrar GmbH, den Sie hier abonnieren können. mehr... 

Auch interessant