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Getreide

Marktüberblick: Nochmal 8 Euro mehr für Weizen

von , am
27.05.2015

Die Weizenpreise haben sich deutlich erholt. Die Witterungsbedingungen in den USA und ein schwächerer Euro sorgen für einen Aufschwung der Preise. Am Kassamarkt ging es auch deutlich nach oben.

© landpixel
In Europa sind die Weizenpreise in der vorigen Woche kräftig gestiegen. Auch in den USA konnte der Weizen in der vorigen Woche sein zuvor deutlich verbessertes Niveau gut behaupten. Wie Marktexperte Dr. Olaf Zinke auf der Internetseite des agrarmanagers schreibt, war die Heftigkeit der Preisausschläge an den Terminmärkten in beide Richtungen sehr hoch. Ursachen waren wiederholte technische Anpassungsreaktionen der großen Anleger an den Terminmärkten sowie Reaktionen des Marktes auf die Folgen der Witterungsentwicklung in bestimmten Regionen und Ländern (USA, Russland, Kanada) und die deshalb befürchteten Ertragsausfälle oder Qualitätseinbußen. In Europa stützte zudem der zuletzt wieder schwächere Euro die Weizenpreise, denn dieser Rückgang des Euros verbessert die Wettbewerbsposition der Europäer an den Exportmärkten.

Weizenpreis steigt für alle Qualitäten

Am deutschen Kassamarkt sind die Weizenpreise in der letzten Woche ebenfalls weiter gestiegen. Am Ende der vorigen Woche handelte man den Brotweizen mit 12 Prozent Protein am Exporthafen in Hamburg durchschnittlich mit 186 Euro/t und damit 8 Euro höher als eine Woche zuvor. Für A-Weizen mit 13 Prozent Protein wurden in Hamburg am vorigen Freitag durchschnittlich 196 Euro/t geboten und damit ebenfalls 8 Euro höhere Preise als eine Woche zuvor. Für E-Weizen mit 14 Prozent Protein lagen die Angebotspreise im Schnitt bei 226 Euro und damit nur 3 Euro höher als eine Woche zuvor. Gleichzeitig handelte man Futterweizen in Hamburg mit 180 Euro damit etwa 4 Euro höher als eine Woche zuvor.
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