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Wegen Funden von gv-Weizen

Ministerium prüft Importstopp für US-Weizen

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
08.08.2016

Deutschland prüft nach dem Fund von gentechnisch veränderten Weizenpflanzen in den USA ein Importverbot für amerikanischen Weizen.

Das teilte das Landwirtschaftsministerium auf Anfrage des "Spiegel" mit. Entschieden sei noch nichts, bestätigte ein Sprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die USA hatten die EU-Kommission Ende Juli darüber informiert, dass auf einem nicht bewirtschafteten Feld im Bundesstaat Washington 22 gentechnisch veränderte Pflanzen gefunden worden waren. Dem "Spiegel" zufolge sind die Pflanzen resistent gegen Glyphosat und in den USA nicht zugelassen.

Weizenimport aus den USA stark gesunken

Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, hat die EU-Kommission die US-Behörden um Übermittlung des Testverfahrens gebeten, mit dem Weizen auf die gentechnische Veränderung hin untersucht werden kann.

Daten des Bundesagrarministeriums zeigen, dass der deutsche Weizen-Import aus den USA in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen ist.

2013 lag die Einfuhren noch bei rund 26.200 Tonnen, 2015 waren es nur rund 514 Tonnen.

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