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Nachhaltigkeit

Naturschutz: Stimmen Sie ab für F.R.A.N.Z.

Wotmann-Matthias-kb
am
03.10.2018

Das Dialog- und Demoprojekt für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft (F.R.A.N.Z.) ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 nominiert. Voten Sie dafür.

Landwirtschaft und Naturschutz müssen vielerorts besser kooperieren. Dazu sind praxistaugliche und vor allem für die Bauern wirtschaftliche Schritte hin zu mehr Biodiversität nötig. Die Umweltstiftung Michael Otto und der Deutsche Bauernverband rufen dazu auf, jetzt bei einem Online-Voting mitzumachen, damit ihr Franz-Projekt den Preis bekommt.

Biologische Vielfalt fördern

Das Projekt ist bereits in der Kategorie Forschung nominiert. Damit hat die Jury die intensive ökologische und sozioökonomische Forschung und Beratung gewürdigt, um die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft zu erhalten und sogar wieder zu erhöhen.

Verliehen wir der Preis von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Sie übergibt ihn unter anderem zusammen mit der Bundesregierung. Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2018 in Düsseldorf statt.

Bis 16. November abstimmen

Die Nominierung und die Resonanz zum Projekt bestätigt den eingeschlagenen Weg, Naturschutz in der Landwirtschaft angemessen zu honorieren.

Bis zum 16. November können alle Landwirte, Naturschützer und Interessierte ihre Stimme abgeben. So unterstützen Sie das Biodiversitätsprojekt für den Nachhaltigkeitspreis.

Naturschutz in den Anbau integrieren

Erprobt werden Blühstreifen und -flächen, Extensivgetreide, Sommergetreide mit blühender Untersaat, blühende Vorgewende, Fenster für die Feldlerche, Feldvogelinseln oder Mais im Gemenge mit Stangenbohnen. Über ganz Deutschland sind zehn Demobetriebe verteilt.

Für mehrjährige niederwüchsige Blühstreifen ohne ackerbauliche Nutzung etwa sind im ähnlich gelagerten Projekt Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland gut 1.500 Euro/ha Ausgleich möglich. Bei der um 25 Prozent gesenkten Saatmenge mit Verzicht auf Düngung und Getreideernte sind es gut 1.300 Euro/ha als Entschädigung. Für Mais mit Untersaat Kleegras stehen 1.170 Euro/ha bereit, verteilt auf zwei Jahre.

Kooperativer Ansatz

Der kooperative Ansatz bezieht alle Beteiligten mit ein. Er setzt auf wissenschaftliche Begleitung durch Thünen-Institut, Uni Göttingen und NABU. Gefördert wird das Projekt mit diversen finanziellen Mitteln.

Sie kommen von der Landwirtschaftlichen Rentenbank, aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie aus dem Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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