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Getreide

Neuzulassung: Kurzstrohhafer Kurt

von , am
01.02.2012

Bonn - Die Hafersorte Kurt, eine Züchtung der Saatzucht Bauer, wurde in Deutschland neu zugelassen. Sie zeichnet sich durch eine gute Strohstabiltät aus.

Hafer sorgt im Moment für Aufsehen an der Börse. Erstmals seit zwölf Jahren liegt er über dem Maiskurs. © hapo/landpixel
Die Hafersorte Kurt ist der einzige zugelassene Kurzstrohhafer mit gelber Spelze. Die Kombination aus sehr geringer Wuchshöhe, guter Standfestigkeit, hohem Ertrag und früherer Reife zeichnen ihn aus. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, weist er eine gute Strohstabilität und eine geringe Anfälligkeit für Lager aus. Daher eignet er sich vor allem für Lagen mit hohem Lagerdruck. Besonders auf diesen Standorten erreicht die Neuzulassung höhere Erträge als Langstrohsorten.
 
Unter den Kurzstrohhafern hat die Hafersorte Kurt die höchste Ertragseinstufung. Durch seine geringe Pflanzenlänge und sichere Strohabreife lässt er sich zügig dreschen und sorgt so für eine höhere Mähdruschleistung. Die Sorte punktet zudem mit einem geringen Spelzengehalt, überzeugt durch eine gute Mehltauresistenz und seine Auswuchsfestigkeit.
 
Mit angepasster Produktionstechnik erreicht Kurt die Ertragsleistung der besten Hochertragshafer:
  • Zehn Prozent höhere Aussaatstärke
  • Etwa bis 30 Kilogramm pro Hektar erhöhte Stickstoffgabe 
  • Kein Einsatz von Wachstumsregulatoren notwendig
 
Basissaatgut für den Vermehrungsaufbau ist verfügbar. Der Vertrieb erfolgt über die I.G. Pflanzenzucht GmbH.
 
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