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Getreide

Niedersachsen: Regen stoppt Mähdrescher

von , am
10.07.2012

Auf leichten Böden wurde in Niedersachsen bereits vergangene Woche die Gerste geerntet. Derzeit ist es zu feucht, sodass die Mähdrescher eine Zwangspause einlegen müssen.

In Unterfranken rechnen 62 Prozent der Umfrageteilnehmer mit einer Ernte, die 20 % unter dem Mittel liegt. © Mühlhausen/landpixel
Die Mähdrescher in Niedersachsen haben wieder ihre Arbeit aufgenommen. Bereits Ende letzter Woche wurde auf sandigen Böden die erste Wintergerste gedroschen, allerdings mussten die Arbeiten wegen Regens unterbrochen werden. Die Haupternte beginnt in den nächsten Tagen, sobald die Niederschläge nachlassen.
 
 
 
 
 
Insgesamt rechnet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit einer durchschnittlichen Getreideernte. Das liegt unter anderem an dem sehr kalten Februar, dessen Fröste viele Getreideflächen nicht überlebt haben.
 
Rund 17 Prozent der Wintergerste und 25 Prozent des Winterweizens mussten in Niedersachsen umgepflügt werden. Die Neueinsaaten, überwiegend Sommergetreide, bringen nicht die Erträge wie das im Herbst ausgesäte Wintergetreide. Kaum Einfluss auf den Ertrag wird das trockene Frühjahr haben, denn Mai und Juni waren kühl und feucht und glichen den Trockenstress von März/April aus. Jetzt brauchen die Landwirte einige Wochen trockenes Wetter, um die Getreideernte sicher und ohne Qualitätseinbußen einfahren zu können.
 
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