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Getreide

Nordosten: Flächenumbruch wegen Gelbverzwergungs-Virus

von , am
09.06.2015

In Mecklenburg-Vorpommern kommt es derzeit zu einem stärkeren Auftreten des Gelbverzwergungs-Virus in der Gerste. Einige Flächen mussten umgebrochen werden. In den Zuckerrüben macht sich die Bohnenlaus zu schaffen.

In der Gerste macht sich der Gelbverzwergungsvirus breit. © BAyer CropScience
Die Wintergerste hat in Mecklenburg-Vorpommern das Blühende erreicht und die Fruchtbildung hat eingesetzt. Örtlich kommt es zu einem stärkeren Auftreten von Gerstengelbverzwergungs-Virosen, so dass in einigen Betrieben Flächen umgebrochen werden musste. Das Gerstengelbverzwergungs-Virus wird durch infektiöse Blattläuse übertragen. Die Viren verursachen eine Verzwergung der Pflanzen und eine Gelb- bzw. Rotverfärbung der Blätter. Die Ertragsverluste können erheblich sein.

Zuckerrüben im Rückstand

Die Zuckerrüben sollten regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrolliert werden, v.a. die Schwarze Bohnenlaus tritt derzeit verstärkt in einzelnen Beständen auf. Insgesamt ist ein jahreswitterungsbedingter Entwicklungsrückstand bei den Zuckerrüben zu verzeichnen.

Raps und Leguminosen gut entwickelt

Beim Winterraps ist das Blühende bei den meisten Schlägen erreicht. Sofern es zu lückigen Beständen kam, wurde dies oft durch starke Verzweigungen gut kompensiert. Bei den Leguminosen ist eine überwiegend gute Bestandesentwicklung zu verzeichnen.
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