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Getreide

NRW: Mehr Weizen und Triticale gesät

© DBV
von , am
07.08.2014

Auf insgesamt 532.000 Hektar bauen nordrhein-westfälische Landwirte dieses Jahr Brot- und Futtergetreide an. Während Weizen und Triticale zulegen, hat die Sommergerste an Fläche verloren.

In NRW wurde dieses Jahr mehr Weizen und mehr Triticale angebaut. © www.bootsteg.de/Fotolia.com
In Nordrhein-Westfalen ist die Anbaufläche für Weizen und Triticale - verglichen mit 2013 - gestiegen. Brot- und Futtergetreide wächst nach Informationen der Landwirtschaftskammer NRW auf insgesamt 532.000 Hektar (ha). Die Kammer greift dafür auf die Bodennutzungserhebung des Landesbetriebes Information und Technik NRW zurück. 
 
26,4 Prozent (%) der Ackerfläche nimmt der Anbau von Winterweizen in Anspruch. Sie ist im Vergleich zu 2013 um 5.000 auf 282.000 Hektar gestiegen. Auch der Triticaleanbau hat dieses Jahr zugelegt: Hier verzeichnet man ein sattes Plus von 7,3 % auf 72.600 Hektar.

Wintergerste zweitwichtigstes Getreide

Nach Weizen ist in NRW die Wintergerste das zweitwichtigste Getreide. Ihre Anbaufläche blieb dieses Jahr mit 139.000 Hektar nahezu unverändert. An Fläche verloren hat hingegen mit fast 2.000 Hektar die Sommergerste, die meist als Braugerste verwendet wird, und nun nur noch auf 8.700 Hektar kommt.
 
Mais wächst zurzeit auf knapp 286.000 Hektar in NRW, das entspricht einem leichten Plus in Höhe von 0,6 Prozent. Damit erreicht er einen ähnlich hohen Anteil an der gesamten Ackerfläche wie der Winterweizen.
 
Ebenfalls ein Plus bei der Anbaufläche können die Zuckerrüben verzeichnen, ihre Fläche ist um 5,7 Prozent auf 54.600 Hektar gestiegen, da sie nicht nur zur Zuckergewinnung für Lebensmittel, sondern auch zunehmend als Industrierohstoff angebaut werden.

Weniger Spargel, Erdbeeren und Gemüse angebaut

Kartoffeln wachsen in NRW zurzeit auf 31.200 Hektar - dabei stieg der Anteil der Speisekartoffeln um 9,4 Prozent. Industrie-, Futter- und Pflanzkartoffeln gingen um 8,4 Prozent zurück. Nahezu unverändert ist mit gut 69.000 Hektar die Anbaufläche von Raps.
 
Der Anbau von Gemüse, Spargel und Erdbeeren hat mit 24.400 Hektar einen Anteil von 2,3 Prozent an der Ackerfläche; die gesamte Fläche ging jedoch um 2,3 Prozent zurück.  

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