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Nacherntebehandlung

Rechtzeitig gegen Ausfallraps und -getreide vorgehen

Ausfallgetreide
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
14.09.2017

Die Beseitigung von Ausfallraps und -getreide auf den Flächen ist wichtig, um pilzliche und tierische Schaderreger fernzuhalten.

Eine konsequente Bekämpfung von Ausfallraps und -getreide gilt als wichtige Vorsorgemaßnahme, denn der Entwicklungszyklus pilzlicher und tierischer Schaderreger wird gestört, schreiben die Dienstleistungszentren Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz in einem aktuellen Ratgeber.

Dies ist zum einen für den jeweiligen Standort wichtig, damit Fruchtfolgekrankheiten wie beispielsweise Kohlhernie reduziert werden. Zum anderen für die benachbarten Flächen, damit kein unmittelbarer Übergang von Pilzkrankheiten durch Sporenflug oder Schädlingen erfolgen kann.

Probleme durch Ausfallraps und -getreide

  • Am Ausfallgetreide entwickelten sich in letzter Zeit bereits wieder Rostkrankheiten oder Netzflecken an Gersten.
  • Auch Blattläuse haben sich wieder etabliert.
  • Ackerschnecken haben sich mit Beginn der Niederschläge seit Anfang Juli rasch vermehrt und die Population der Feldmäuse beginnt sich zu erholen.
  • Es gilt das Infektionspotenzial für die neuen Saaten zu reduzieren, damit diese sich optimal etablieren können. 
Mit Material von Dienstleistungszentren Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz

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