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Getreide

Rheinland: Immer wieder Erntestopp wegen Regen

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von , am
08.08.2014

Bonn - Das Wetter macht die Getreideernte im Rheinland zur Hängepartie. Die Landwirte mussten bis Mitte der Woche noch rund 35 Prozent des Weizenbestands dreschen.

2014 war in Deutschland das wärmste Jahr seit über 130 Jahren, die Durchschnittstemperatur hat über zehn Grad gelegen. © Mühlhausen/landpixel
Die Getreideernte im Rheinland läuft immer noch und zieht sich in diesem Jahr ungewöhnlich in die Länge. Ständig unterbrechen immer wiederkehrende Niederschläge die Ernte. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) gestern dazu mitteilte, sind aktuell 65 Prozent (%) des Weizens eingefahren. Den Schätzungen zufolge stehen im Rheinland rund 104.971 Hektar (ha) Weizen.
 
Die Erträge bewegen sich ähnlich wie im Vorjahres um durchschnittlich 84,4 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Trotz der zahlreichen Unwetter konnten die wichtigen Qualitätsparameter beim Getreide gehalten werden. Inzwischen beendet ist die Wintergersten- und die Rapsernte, berichtet der RLV.

71 dt/ha Ertrag bei Wintergerste - Raps legte zu

Nach Einschätzungen des RLV haben die Landwirte die Wintergersten- und die Rapsernte mit erfreulichen Ergebnissen abgeschlossen: Es waren etwa 28.900 ha Wintergerste zu dreschen, schätzt der RLV. Mit 71 dt/ha lieferte die Gerste durchschnittliche Erträge bei zufriedenstellenden Qualitäten.
 
Der Winterraps konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar noch einmal die Erträge des Spitzenjahres 2013 toppen. Die Raps-Erträge in den Landessortenversuchen Nordrhein-Westfalen zeigten im Mittel über die Sorten mit 51,2 dt/ha nochmals einen um zwei Prozent höheren Mehrertrag gegenüber dem Spitzenjahr 2013, schreibt der RLV. Die Rapsfläche beträgt etwa 17.943 ha.

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