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Getreide

Roggen steht gut da

von , am
02.07.2013

Gesund und gut bewurzelt - so präsentiert sich derzeit vielerorts der Roggen. Erntezeit wird - kaum verspätet - Ende Juli bis Anfang August sein.

© landpixel
Die Ertragserwartungen für Winterroggen haben sich nach zunächst eher vorsichtigen Prognosen im April deutlich erhöht. Nach dem extrem kalten und trockenen April hatte sich der Vegetationsbeginn um mehrere Wochen verspätet. Der kälteverträgliche Roggen konnte jedoch den durchwachsenen April und den kühlen, extrem feuchten Mai gut nutzen, berichtet die Saaten-Union.
 
Die Bestände präsentieren sich mit optimal entwickelten Nebentrieben - ausreichend dicht und sehr vital.

Gesunde und gut bewurzelte Pflanzen

Nach den Starkniederschlägen verlief die Roggenblüte ab der zweiten Junidekade sehr konzentriert unter optimalen Witterungsbedingungen. Die Bestände sind sehr gesund und die gut bewurzelten Pflanzen können bei hoher Sonneneinstrahlung und wassergesättigten Böden nunmehr aus dem Vollen schöpfen.
 
Bei normalem Witterungsverlauf ist sechs Wochen nach der Blüte, also Ende Juli bis Anfang August, mit kaum verspäteten Ernteterminen zu rechnen.

Saaten-Union empfiehlt Turbohybride für die Herbstaussaat

International wird eine Rekordgetreideernte erwartet, entsprechend groß ist der Druck auf die Preise. Die Saaten-Union rät Roggenanbauern zur Herbstaussaat auf Turbohybridsorten zu setzen, um auch bei gedämpften Preiserwartungen gute Deckungsbeiträge zu realisieren.
 
Wertprüfungsergebnisse, Landessortenversuche sowie erste Praxiserfahrungen hätten belegt, dass Turbohybriden Mehrerträge zwischen fünf und zehn Prozent gegenüber den bisherigen Hybridroggensorten bringen. Besonders ausgeprägt seien die besseren Leistungen auf Standorten mit ungünstigen Ertragsvoraussetzungen. 

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