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Getreide

Russland: Ernte 2013 fiel gut aus

von , am
03.01.2014

Moskau - Der russische Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow zeigte sich zufrieden mit den Ernteergebnissen im Jahr 2013.

Der Internationale Getreiderat setzte sowohl die globale Weizenernte als auch die weltweiten Weizenbeständen auf neue Rekordwerte nach oben. © Mühlhausen/landpixel
Bei einer Ressortkonferenz kurz vor dem Jahreswechsel wies Fjodorow auf eine relativ gute Getreideernte hin, die nach vorläufigen Angaben mit insgesamt mehr als 91,3 Millionen Tonnen (Mio. t) um 28,8 Prozent (%) höher lag als 2012; dabei stieg die von Weizen um 38,0 % auf 52,1 Mio. t. Eine Rekordernte von fast 10,7 Mio. t ist bei Körnermais zu verzeichnen, im Jahresvergleich ist diese damit um 30,1% umfangreicher ausgefallen. Historisch am höchsten zeigte sich auch die Erzeugung von Raps mit voraussichtlich rund 1,4 Mio. t sowie von Sonnenblumen mit etwa 10,2 Mio. t; im Jahresvergleich waren es fast um 40% beziehungsweise 28% mehr.

Zuckerrüben- und Sojabohnen-Produktion ging zurück

An Zuckerrüben ist zwar mit beinahe 37,7 Mio. t um 16,4% weniger gerodet worden als im Vorjahr, dabei wurde aber ein bislang höchster durchschnittlicher Flächenertrag von 432 Dezitonne pro Hektar (dt pro ha) verzeichnet. Wegen heftiger Überschwemmungen in einer der wichtigsten Anbauregionen, dem Föderationsbezirk Ferner Osten, ging auch die russische Produktion von Sojabohnen zurück, und zwar um 14,6 % gegenüber dem 2012 eingefahrenen Rekord auf voraussichtlich etwa 1,54 Mio. t. Außerdem wurden im Land mit beinahe 30,2 Mio. t um 2,2 % mehr Kartoffeln geerntet, während die fast 14,7 Mio. t hohe Gemüseerzeugung praktisch auf dem Vorjahresniveau lag.
 
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