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Getreide

Schwache Bestände mit Phosphor andüngen

von , am
11.03.2011

Die Getreidebestände haben sich im Herbst nur zögerlich entwickelt. Viele Bestände überwinterten im ein- bis drei-Blattstadium.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit Dünger zu versorgen? © landpixel
Zum Teil wurden die Bestände durch die Wechselfröste der letzten Woche geschädigt. Hinzukommt, dass die niedrigen Bodentemperaturen kein Wurzelwachstum zulassen. In diesen Situationen hat sich eine Phosphordüngung bewährt.
Dabei sind bereits mit beispielsweise einer Dezitonne DAP pro Hektar gute Effekte zu erwarten. Effizient sind auch Blattdüngungen mit Wuxal oder Praysol. Hierzu müssen die Bestände jedoch im Wachstum sein und grüne Blätter aufweisen. In vielen Fällen ist daher eine Blattdüngung nicht möglich.
Die Bodentemperaturen sind derzeit etwa 2 °C kühler als in anderen Jahren. Aus diesem Grund ist auch die Wirkung von Ammonium und Amiddüngern langsamer. Hinzukommt, dass vielerorts der Oberboden ausgetrocknet ist. Aus diesem Grund sollten schwache Bestände teilweise mit Nitratstickstoff angedüngt werden. Der lösliche Nitratstickstoff bringt vor allem auf schweren Böden klare Vorteile.
 
In vielen Regionen konnte im Herbst aufgrund der starken Niederschläge die Grundbodenbearbeitung nicht durchgeführt werden. Hier sollten jetzt die trockenen Bodenbedingungen genutzt werden. weiterlesen ...

Zuckerrübenbestände sollten bereits jetzt die gesamte Düngung erhalten. Düngungen nach der Saat oder sogar in den wachsenden Bestand hinein führen stets zu erhöhten Alpha- amino-N-Werten.weiterlesen ...
 
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