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Getreide

Schweizer Bauernverband will den Futtergetreide- und Sojaanbau fördern

von , am
22.01.2011

Bern - Der Schweizerische Bauernverband (SBV) will nach Lösungen suchen, um den Anbau von Futtergetreide und Futtereiweissen in der Schweiz zu fördern. Der SBV-Vorstand hat dafür eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

Die Ernte von Wintergerste in Deutschland hat begonnen. © Mühlhausen/landpixel

Die Schweizer Landwirtschaft gerät immer wieder in die Kritik wegen der hohen Futtermittelimporte. Der wichtigste Grund für die Importe von Getreide und Soja sei der anhaltende Druck auf den Schweizer Ackerbau, schreibt der SBV in einer Medienmitteilung. Mit Futtergetreide und Eiweißträgern lasse sich heute kein Geld mehr verdienen, entsprechend sei die Produktion zurückgegangen.

SBV fordert politische Maßnahmen 

Der SBV fordert deshalb geeignete politische Maßnahmen. Eine Arbeitsgruppe soll konkrete Vorschläge dazu machen. Das Ziel sei es, das Fleisch, welches in der Schweiz nachgefragt werde, möglichst auch in der Schweiz zu produzieren, heißt es weiter. Tiefere Tierbestände oder eine Lenkungsabgabe auf importierte Futtermittel seien der falsche Weg. Damit würde mehr Fleisch importiert und die Probleme lediglich ins Ausland verlagert.

Soja aus umwelt- und sozialgerechtem Anbau 

Sein Engagement gegen Futtermittel, die unter ökologisch und sozial bedenklichen Bedingungen produziert wurden, unterstreicht der SBV mit seiner Mitgliedschaft beim Netzwerk "Nachhaltige Soja". (lid)

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