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Spätsaat vs. Sommerung: Was bringt den höheren Ertrag?

Fendt-Schlepper bei der Winterweizensaat
am Mittwoch, 29.09.2021 - 13:30

Wer im Herbst vor seinem blanken Acker steht, muss sich entscheiden: Lieber jetzt noch säen oder doch aufs Frühjahr warten? Wir hätten da ein paar Entscheidungshilfen für Sie.

Landwirt zu sein, hat etwas von Glücksspiel: Das Wetter spielt eine Rolle und die zukünftigen Preise für die Früchte der Arbeit. Wer nach der Ernte vor der Frage steht, was er anbaut und wann, muss zwei Dinge vorab klären: Welche Kultur er sät und welche Sorte.

Eine wichtige Hilfe dabei ist die eigene Erfahrung und Landessortenversuche. Wer beispielsweise Weizen säen will und sich zwischen Herbstsaat und Sommerung entscheiden muss, dem gibt der Versuchsanbau Hilfestellung. So waren Erträge der Spätsaat im Schnitt um 22 dt/ha höher. Anders kann es aussehen, wenn man Mais anbauen will. Oder Raps. Oder Rüben.

Spätsaat braucht winterharten Weizen

Wer sich aber für Weizen entscheidet, braucht eine Sorte, die schnell Fuß fasst und den Winter gut übersteht. Unterm Strich entscheidet aber die Jahreswitterung darüber, welche Erträge spät ausgesäte Bestände bringen. Wenn es der Boden erlaubt, ist bei der Frage, Getreide im Spätherbst oder im Frühjahr auszusäen, der Spätsaat der Vorrang einzuräumen. Sind dagegen wirtschaftliche Alternativen zu Sommerungen möglich, so ist die Chance auf Erfolg zumeist größer als das Risiko.

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