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Stoppelbearbeitung: Beste Voraussetzungen für die Folgekultur schaffen

Nach der Getreide- und Rapsernte gilt es jetzt den Boden für die Folgekultur vorzubereiten. Mit der richtigen Stoppelbearbeitung lässt sich viel erreichen.

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Anne Ehnts, agrarheute
am
06.08.2018

Damit die Ausfallsamen auflaufen können und das Stroh den Feldaufgang nicht verhindert, muss der Boden in mehreren Stufen bearbeitet werden. Ziel ist es, möglichst viele Samen von Ausfallgetreide und Unkräutern zum Auflaufen zu bringen. 

Im ersten Schritt empfiehlt sich eine leichte Bodenbearbeitung. 5 cm Tiefe sind hier ausreichend, um Ausfallgetreide und Unkrautsamen zum Auflaufen zu bringen. Eine tiefere Bearbeitung ist zunächst nicht zu empfehlen, da es sonst zu einer erhöhten Verdunstung kommen kann und dieses Wasser der Folgekultur verloren ginge. 

Je nach Witterung sollte der Boden nach 10 bis 14 Tagen erneut bearbeitet werden - dieses Mal tiefer, auf 10 bis 12 cm. Um Fahrspuren aufzulockern, empfiehlt es sich quer zur Stoppelbearbeitung (etwa 15 Grad) zu fahren. Eine ausreichende Rückverfestigung beschleunigt zusätzlich das Auflaufen der Unkräuter und des Ausfallgetreides.

Für die Bearbeitung stehen unterschiedliche Geräte zur Verfügung. Bei der Auswahl sollte die Schwere des Bodens berücksichtigt werden. 

Um Austrocknung und Erosion der Krume zu verhindern, sollten die Vorteile des Zwischenfruchtanbaus und die Humusbildung für den Boden genutzt werden.

Agritechnica 2017: Das sind die Neuheiten für die Bodenbearbeitung

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